Was das beides miteinander zu tun hat?
"Dodgy" steht im Englischen für "unstet, heikel, riskant, verdächtig, zwielichtig, unzuverlässig".
The dodgy end ist jene Gegend, wo man nachts nicht allein über die Straße gehen mag und wo man tagsüber immer damit rechnen muss, dass einem das Fahrrad oder Autoradio abhanden kommt.
Alles Adjektive, die auf die augenblickliche Situation in den englischen Problemstadtteilen zutreffen.
Die Insel der Seligen hingegen ist das Elysion in der griechischen Mythologie. Dieser Ort ist den größten Helden vorbehalten, wo sie ein entrücktes unsterbliches Leben am westlichen Ende der Welt genießen dürfen. Fern von allem, was einen im diesseitigen Leben belasten mag.
Und was diese beiden Orte mit diesem Blog - und vielen anderen - zu tun haben, werdet Ihr fragen. Worauf will die Postpanamamaxi heute hinaus, dass sie so weit ausholt?
Diese beiden Orte sind die Pole, zwischen denen sich viele von uns Bloggern bewegen.
Ich glaube nicht, dass wir im Alltagsleben den Brennpunkten der Gesellschaft gegenüber so ignorant sind, wie die aktuelle Themenauswahl unserer Blogs vermuten lässt.
Ich denke, es ist eine bewusste Entscheidung, angesichts der Ausschreitungen und der katastrophalen Entwicklungen infolge von Misswirtschaft und Naturkatastrophen nicht ins allgemeine Klagen oder die übliche "Betroffenheitskultur" zu verfallen und stattdessen lieber einen konstruktiven und zukunftsbejahenden Gegenbeitrag zu leisten.
Nur weil wir lieber über die schönen Seiten und kleinen Lichtblicke des Alltaglebens bloggen, heißt es nicht, dass jeder von uns das Glück hat, auf der Insel der Seligen und weitabgeschieden von jenem zu leben, was in dieser Welt gerade gründlich falsch läuft. Sollte es diese Insel wirklich geben, dann wäre sie wahrscheinlich menschenleer, denn nur den größten Helden sollte sie vorbehalten sein.
Und die wahren Helden leben hier in unserer Mitte. Es fiele ihnen gar nicht ein, sich auf eine entrückte Insel zu begeben, weil es dort nichts für sie zu tun gäbe und jeglicher Heldenmut ad Absurdum geführt würde.
Helden sind beispielsweise, die ihr Schicksal schultern und sich dafür einsetzen, dass ihr Leben und das ihrer Mitmenschen lebenswerter wird, anstatt aus Wut über das eigene Schicksal und unkontrollierbarem Neid das Leben von anderen zu zerstören.
Es wird der Menschheit in der Summe nicht besser ergehen, wenn der Ausgleich in einer Gesellschaft darin besteht, dass wir am Ende alle gleich arm, benachteiligt und ungebildet sind.
Diese Helden haben gelernt, dass ihre Arbeit hier und nicht auf der Insel der Seligen benötigt wird. Sie fragen nicht, was sie für ihre Leistungen bekommen, sondern sie fragen lieber danach, wo und wie sie helfen können. Wenn sie überhaupt erst fragen und nicht gleich die Ärmel hochkrempeln und loslegen.
Diese Zerstörungen, die im Moment aufflammen, haben nichts mit dem Wunsch nach Gleichberechtigung zu tun, sondern einzig und allein mit Gleichmacherei. "Wenn ich nichts habe, dann sollen die anderen auch nichts haben." Diese Einstellung wird unsere Gesellschaft nur noch weiter spalten.
Und was wir Blogger dagegen tun können?
Wir können Lebensmut verbreiten. Hoffnung säen. Ein Vorbild sein.
Und ganz aktiv vor unserer eigenen Haustür, in unserem direkten Lebensumfeld aktiv werden, indem wir beispielsweise Projekte vor Ort unterstützen, die der Bildung und Herstellung von Chancengleichheit dienen. Damit wir nicht, wie in Südafrika, eines Tages elektrische Zäune um unsere Anwesen ziehen müssen, damit der Neid der anderen uns nichts anhaben kann.
Wir bloggen nicht auf der Insel der Seligen. Aber wir wissen, dass es besser ist, ein noch so kleines Licht anzuzünden, anstatt über die Dunkelheit zu klagen.
Jeder braucht sein Plätzchen der Ruhe, der Besinnung und des Friedens. Und in dem Ihr so positiv und voller Lebensliebe bloggt, teilt Ihr dieses Plätzchen mit allen jenen, die guten Willens sind.
Danke fürs Teilen.
Postpanamamaxi
PS: Banksys Blumenwerferfoto, das ich mir freundlicherweise von Eva Jung ausborgen durfte, ziert nicht ohne Grund diesen Blog. Was wäre, wenn statt Steinen und Brandsätzen Blumen fliegen würden?
Dienstag, 16. August 2011
Mittwoch, 10. August 2011
Es ist vollbracht
Ich habe 41 Kommentare zu meinem Blogcandy bekommen. Alle haben sich sehr viel Mühe gegeben, ihr persönliches Glück zu beschreiben. Ich danke Euch für diesen Einblick in Eure Herzen und Euer Leben. Und es ist sehr schön, zu beobachten, dass ich Euch zum Nachdenken und Lächeln bringen konnte.
And the winner is...
"Gartenzwerg"!
Herzlichen Glückwunsch, Du hast den tollen schwarz-weißen Brautstrauß als 1. Preis gefangen und ich hoffe, er gefällt Dir genauso gut wie mir.
Gewinnerin des herzigen roten Brautstraußes (2. Preis) ist
Chris mit ihrem kleinen Schatz Joshua.
Wie schön, dass wir uns in der Bloggerwelt gefunden haben.
Und diesen pastelligen Strauß gibt es gleich zweimal.
Der eine Zwilling ist der 3. Preis bei der Verlosung unter allen Kommentatorinnen und "Schweden" hat ihn gefangen.
Da ich mich ausserdem noch einmal bei den Knopfeinsenderinnen bedanken wollte, habe ich noch ein zweites Exemplar bereitgestellt und exclusiv unter denen verlost, die mich beim Anfertigen meines Brautstraußes so fabelhaft unterstützt haben.
Hier heißt die Gewinnerin "BriMa" aus dem schönen Österreich.
Ich bedanke mich nochmal bei allen, die mitgemacht haben. Es wird bestimmt nicht das letzte Blogcandy gewesen sein, das ich veranstalte. Vielleicht gibt es schon bald wieder frohe Neuigkeiten aus meinem realen Leben, die eine Verlosung rechtfertigen.
Mehr verrate ich aber noch nicht...(nur dass es nicht mit Kinderwagen zu tun hat, damit hier keiner vorschnell mit Babysöckchenstricken anfängt). Aber es gibt ja auch noch andere Träume, die wahr werden können.
Liebe Chris und liebe Schweden, bitte meldet Euch nochmal wegen Eurer Adresse bei mir, damit ich Euch Eure Gewinne zusenden kann.
Alles Liebe,
Postpanamamaxi
PS: Es stimmt, Glück wird mehr, wenn man es teilt...
And the winner is...
"Gartenzwerg"!
Herzlichen Glückwunsch, Du hast den tollen schwarz-weißen Brautstrauß als 1. Preis gefangen und ich hoffe, er gefällt Dir genauso gut wie mir.
Gewinnerin des herzigen roten Brautstraußes (2. Preis) ist
Chris mit ihrem kleinen Schatz Joshua.
Wie schön, dass wir uns in der Bloggerwelt gefunden haben.
Und diesen pastelligen Strauß gibt es gleich zweimal.
Der eine Zwilling ist der 3. Preis bei der Verlosung unter allen Kommentatorinnen und "Schweden" hat ihn gefangen.
Da ich mich ausserdem noch einmal bei den Knopfeinsenderinnen bedanken wollte, habe ich noch ein zweites Exemplar bereitgestellt und exclusiv unter denen verlost, die mich beim Anfertigen meines Brautstraußes so fabelhaft unterstützt haben.
Hier heißt die Gewinnerin "BriMa" aus dem schönen Österreich.
Ich bedanke mich nochmal bei allen, die mitgemacht haben. Es wird bestimmt nicht das letzte Blogcandy gewesen sein, das ich veranstalte. Vielleicht gibt es schon bald wieder frohe Neuigkeiten aus meinem realen Leben, die eine Verlosung rechtfertigen.
Mehr verrate ich aber noch nicht...(nur dass es nicht mit Kinderwagen zu tun hat, damit hier keiner vorschnell mit Babysöckchenstricken anfängt). Aber es gibt ja auch noch andere Träume, die wahr werden können.
Liebe Chris und liebe Schweden, bitte meldet Euch nochmal wegen Eurer Adresse bei mir, damit ich Euch Eure Gewinne zusenden kann.
Alles Liebe,
Postpanamamaxi
PS: Es stimmt, Glück wird mehr, wenn man es teilt...
Dienstag, 9. August 2011
Kleine Vorschau auf Eure Gewinne
Ich bin gerade dabei, die Kommentare zu sichten und alles für die Verlosung vorzubereiten.
Morgen ist der große Tag, an dem Ihr erfahren werdet, wer diese wundervollen Brautsträuße "gefangen" hat.
Und damit Euch die Zeit nicht langweilig wird, hier nochmal ein paar Fotos von den Brautsträußen.
Habe ich bereits erwähnt, dass ich dieses Paar sehr schön finde? Darum musste es auch nochmal auf das Foto.
Diese Figuren drücken genau das aus, was ich nachts um 2:15 Uhr beim letzten Tanz unserer Hochzeit empfunden habe: Es war unsere Traumhochzeit.
Alles war richtig, alle Mühen haben sich gelohnt, schöner hätte es gar nicht werden können.
Und dann habe ich ein paar Tränen geweint (die ersten des Tages, und das, wo ich so nah am Wasser gebaut habe!), gelächelt, noch einmal unser Eröffnungslied mit meinem Mann getanzt...und ich hatte genau diesen Punkt erreicht, wo man sich einerseits wünscht, dass dieser Tag niemals enden mag - und gleichzeitig weiß, dass man am Ende seiner Kräfte ist und dringend aufhören sollte, bevor man umfällt.
Um 4:00 Uhr früh lagen wir dann auch im Bett. Und morgens um 8:00 Uhr klingelte der Wecker, denn wir mussten den Festsaal um 12:00 Uhr aufgeräumt und gereinigt übergeben.
Jetzt sind alle Sträuße fertig und erstrahlen in voller Pracht. Und das Werkeln hat mir viel Freude gemacht.
So, und nun bringe ich die Kinder ins Bett und mache Feierabend.
"Morgen ist auch noch ein Tag." (Scarlett O'Hara)
Eure Postpanamamaxi
Morgen ist der große Tag, an dem Ihr erfahren werdet, wer diese wundervollen Brautsträuße "gefangen" hat.
Und damit Euch die Zeit nicht langweilig wird, hier nochmal ein paar Fotos von den Brautsträußen.
| Alle Schätze auf einem Bild. |
Diese Figuren drücken genau das aus, was ich nachts um 2:15 Uhr beim letzten Tanz unserer Hochzeit empfunden habe: Es war unsere Traumhochzeit.
Alles war richtig, alle Mühen haben sich gelohnt, schöner hätte es gar nicht werden können.
Und dann habe ich ein paar Tränen geweint (die ersten des Tages, und das, wo ich so nah am Wasser gebaut habe!), gelächelt, noch einmal unser Eröffnungslied mit meinem Mann getanzt...und ich hatte genau diesen Punkt erreicht, wo man sich einerseits wünscht, dass dieser Tag niemals enden mag - und gleichzeitig weiß, dass man am Ende seiner Kräfte ist und dringend aufhören sollte, bevor man umfällt.
Um 4:00 Uhr früh lagen wir dann auch im Bett. Und morgens um 8:00 Uhr klingelte der Wecker, denn wir mussten den Festsaal um 12:00 Uhr aufgeräumt und gereinigt übergeben.
Jetzt sind alle Sträuße fertig und erstrahlen in voller Pracht. Und das Werkeln hat mir viel Freude gemacht.
| Die Manschette ist aus einem Stück Seide von meinem Brautkleidstoff. |
| Dieses herzige Exemplar ist heute noch entstanden. |
| Zwillinge? |
"Morgen ist auch noch ein Tag." (Scarlett O'Hara)
Eure Postpanamamaxi
Montag, 8. August 2011
Heute noch bis Mitternacht: Blogcandy!
Heute um Mitternacht endet die Frist für die Teilnahme beim Honeymoon-Blogcandy.
Also nutzt die Gelegenheit, sie wird nicht wiederkommen!
Und für alle Unentschlossenen hier noch ein kleiner Anreiz: Dieser Strauß wird der erste Preis werden!
Allerdings stammt dieses Foto noch aus der Bau-Phase. Der fertige Strauß umfasst noch mehr "Blütenstiele", sieht also noch wesentlich üppiger aus und trägt eine passende Manschette.
Also, jetzt oder nie!
Liebe Grüße,
Postpanamamaxi
PS:
Habt Ihr mal bei Etsy oder Dawanda geguckt, zu welchem Kurs solche "Bridal Button Bouquets" notieren? Ich bin fast umgefallen!
Also nutzt die Gelegenheit, sie wird nicht wiederkommen!
| under construction |
Und für alle Unentschlossenen hier noch ein kleiner Anreiz: Dieser Strauß wird der erste Preis werden!
Allerdings stammt dieses Foto noch aus der Bau-Phase. Der fertige Strauß umfasst noch mehr "Blütenstiele", sieht also noch wesentlich üppiger aus und trägt eine passende Manschette.
Also, jetzt oder nie!
Liebe Grüße,
Postpanamamaxi
PS:
Habt Ihr mal bei Etsy oder Dawanda geguckt, zu welchem Kurs solche "Bridal Button Bouquets" notieren? Ich bin fast umgefallen!
Sonntag, 7. August 2011
Mini-Sommerwichteln im NSF
Die liebe Arwenabendstern aus dem NSF hat sich die Mühe gemacht, ein Mini-Sommerwichteln zu organisieren. Danke!
Verschickt habe ich zwei Spoonswirl-Seifen mit den SP-Düften "Peony" und "Elderwood" (Pfingstrose und Holunderblüte). Mein Wichtelkind war so unvorsichtig gewesen, in einem Kommentar zu bemerken, dass sie diese Seifen toll fände...womit schon mal feststand, welche ich ihr einpacke!
Weil mein Wichtelkind Eulen mag, bekam sie ein sogenanntes "Eulpaket" mit einer selbstgenähten Knotentasche aus Baumwollstoff, der mit Eulen bedruckt ist.
Außerdem einen Keksausstecker von Städter, natürlich in Eulenform, und eine selbstgestaltete Grußkarte mit Eulenstempeln. Die Teigkarte von Koziol als nützliche Beigabe erinnert nur auf den ersten Blick an eine Eule, auf den zweiten enttarnt sie sich als kleines nerdiges Monsterchen! Zur Deko habe ich dann noch zwei kleine Filzeulen beigelegt, die beispielsweise als Fensterdeko herhalten können.
Ich packe sehr gern Päckchen, die nicht nur einen witzigen und schönen Inhalt haben, sondern auch noch praktischen Nutzwert mitbringen. Und dieses hat mir ganz besonders viel Spaß gemacht.
Um noch eins draufzusetzen, wurde das gesamte Päck in quietschbuntes Papier eingeschlagen, das mit Eulen im Graziella-Stil bedruckt ist.
Leider habe ich vergessen, dies Eulpaket zu fotografieren. Ich hoffe, dass mein Wichtelkind sich freut und viel Spaß daran hat. Mir hat es jedenfalls viel Vergnügen bereitet, das Gesamtpaket liebevoll zusammenzustellen.
Und natürlich bin auch ich bewichtelt worden.
Meine Wichtelmama Ambakat hat mir einen Umschlag mit folgendem Inhalt geschickt:
Eine Seife mit dem Duft "Daffodil", drei Teelichter, zwei kleine Anhänger aus Fimo (für ein Bettelarmband?) und eine kurze Grußnotiz.
Und mit diesem kurzen Beitrag (ja, ich kann auch kurz und nicht nur episch) verabschiede ich mich für heute.
Denkt bitte dran, bis morgen Abend 24 Uhr könnt Ihr noch beim Blogcandy mitmachen.
So eine Gelegenheit und wahrhaft ausgefallene Gewinne gibts nie wieder!
Alles Liebe,
Postpanamamaxi
Verschickt habe ich zwei Spoonswirl-Seifen mit den SP-Düften "Peony" und "Elderwood" (Pfingstrose und Holunderblüte). Mein Wichtelkind war so unvorsichtig gewesen, in einem Kommentar zu bemerken, dass sie diese Seifen toll fände...womit schon mal feststand, welche ich ihr einpacke!
Weil mein Wichtelkind Eulen mag, bekam sie ein sogenanntes "Eulpaket" mit einer selbstgenähten Knotentasche aus Baumwollstoff, der mit Eulen bedruckt ist.
Außerdem einen Keksausstecker von Städter, natürlich in Eulenform, und eine selbstgestaltete Grußkarte mit Eulenstempeln. Die Teigkarte von Koziol als nützliche Beigabe erinnert nur auf den ersten Blick an eine Eule, auf den zweiten enttarnt sie sich als kleines nerdiges Monsterchen! Zur Deko habe ich dann noch zwei kleine Filzeulen beigelegt, die beispielsweise als Fensterdeko herhalten können.
Ich packe sehr gern Päckchen, die nicht nur einen witzigen und schönen Inhalt haben, sondern auch noch praktischen Nutzwert mitbringen. Und dieses hat mir ganz besonders viel Spaß gemacht.
Um noch eins draufzusetzen, wurde das gesamte Päck in quietschbuntes Papier eingeschlagen, das mit Eulen im Graziella-Stil bedruckt ist.
Leider habe ich vergessen, dies Eulpaket zu fotografieren. Ich hoffe, dass mein Wichtelkind sich freut und viel Spaß daran hat. Mir hat es jedenfalls viel Vergnügen bereitet, das Gesamtpaket liebevoll zusammenzustellen.
Und natürlich bin auch ich bewichtelt worden.
Meine Wichtelmama Ambakat hat mir einen Umschlag mit folgendem Inhalt geschickt:
Eine Seife mit dem Duft "Daffodil", drei Teelichter, zwei kleine Anhänger aus Fimo (für ein Bettelarmband?) und eine kurze Grußnotiz.
| Danke! |
Denkt bitte dran, bis morgen Abend 24 Uhr könnt Ihr noch beim Blogcandy mitmachen.
So eine Gelegenheit und wahrhaft ausgefallene Gewinne gibts nie wieder!
Alles Liebe,
Postpanamamaxi
Freitag, 5. August 2011
Endspurt: Honeymoon-Blogcandy bis zum 8.8.2011
Denkt dran, noch bis zum 8.8.2011 um Mitternacht könnt Ihr Euren Kommentar zum virtuellen Brautstraußwurf bei mir abgeben und so einen der drei tollen Preise gewinnen.
Postpanamamaxi wirft nicht nur einen Brautstrauß aus Knöpfen, sondern mehrere!
Eine Extrachance haben alle diejenigen, die mir Knöpfe geschickt haben. Unter ihnen wird ein extra Exemplar verlost. Wer von denen dann noch hier mitmacht, verdoppelt seine Chancen.
Teilnahmebedingungen:
Ich bin neugierig und möchte von Euch wissen, was für Euch persönlich Glück bedeutet.
Schreibt es mir per Kommentar oder per E-Mail an paganwiki (ät) googlemail.com
Wenn Ihr ein Blog habt, dürft Ihr dies Candy gern verlinken.
Viele liebe Grüße!
Eure Postpanamamaxi
Montag, 1. August 2011
Hupaa!
Wir waren am Sonntag zum Familienflugtag.
Das Wetter war eher herbstlich, aber es war trocken und der böige Wind vom Vortag hatte sich auch gelegt.
Kein ideales Wetter, aber durchweg brauchbar. An der Nordseeküste sind wir ohnehin gewohnt, dass es auch im Hochsommer Herbsttage gibt.
Unsere Jungs waren hellauf begeistert von dem Programm, was dort geboten wurde: Diverse Sportflugzeuge und sogar ein Hupaa (in der Sprache meines Zweijährigen ist das ein Hubschrauber) waren bei Starts und Landungen zu beobachten.
Außerdem gab es das übliche Programm mit dröhnenden, völlig überforderten Lautsprecherboxen, die deutsche Schlagermusik dudelten, den Bratwurststand mit schwammigen Krakauern (die Thüringer waren auch nicht besser), süße Torten, Kaffee und Hüpfburg.
Gastronomie und Ambiente der Extraklasse. Naja, das Adlon darf man mitten auf dem Dithmarscher Acker auch nicht gerade erwarten.
Aber es gab etwas ganz Wichtiges: Rundflüge mit den Sportflugzeugen und mit dem Helikopter.
Dieses Foto zeigt Euch, was wir uns gegönnt haben: Einen Hubschrauberrundflug für die ganze Familie, Postpanamamaxi-Mann, den Vierjährigen, den Zweijährigen und meine Person. Der Spaß dauerte zwar nur 7 kurze Minuten, aber es hat uns allen gefallen. Auch ganz besonders den Kindern, die mit offenem Mund aus den Fenstern blickten und wortlos staunten.
Auch für mich war es der erste Hubschrauberflug meines Lebens.
Eigentlich hätte ich nach dem Flug den Chamäleon-Blick haben müssen: Ein Auge auf die staunenden, verzückten Gesichter meiner Söhne, das andere aus dem Fenster auf die dahinziehende Landschaft gerichtet (ich wollte bei den Minutenpreisen nichts verpassen!).
Zum Glück gucke ich jetzt wieder geradeaus.
Anleitung, um mit Hausmitteln einen Hubschrauberflug zu simulieren:
Man benötigt dazu eine alte Waschmaschine mit Lagerschaden (für den Lärm) und defekten Dämpfern (fürs Schütteln).
Dann muss man einfach ein verknotetes nasses Badehandtuch und ein paar Turnschuhe in die Trommel laden, auf Powerschleudern mit 1400 Umdrehungen pro Minute einstellen und die Unwucht in Kombination mit dem Lagerschaden und kaputten Dämpfer genießen.
Wer dann auch noch dieses rhythmische Schütteln und Rütteln aus dem Hubschrauber simulieren will, setzt sich einfach auf die schleudernde Waschmaschine.
Der Hubschrauber hatte haargenau denselben lauten, wummernden Klang meiner verschrotteten Waschmaschine. Und als es mit ihr zu Ende ging, blieb nichts mehr oben auf der Maschine stehen - alles wurde runtergeschüttelt und durchgerüttelt. Ungefähr genauso fühlte es sich an, im Hubschrauber zu fliegen.
Alles in allem hat dieser Ausflug sehr viel Spaß gemacht.
Es ist schön, als Familie einen Ausflug zu unternehmen und zu beobachten, wie die Kinderaugen vor Begeisterung glänzen.
Und ich finde es etwas schade, dass man viel zu selten so etwas unternimmt.
Es gibt sovieles, was man in der näheren Umgebung unternehmen kann, und es muss durchaus nicht immer ein relativ teurer Hubschrauberflug sein (sowas ist auch bei uns ein seltener Luxus).
Meine Jungs sind auch schon glücklich, wenn sie bei der Feuerwehr mal das Feuerwehrauto angucken dürfen oder wenn bei irgendeiner Veranstaltung eine Hüpfburg bereitsteht. Selbst eine Fahrradtour rund ums Dorf mit einer Picknickpause (Butterkekse und ausnahmsweise mal eine coole Caprisonne) machen sie glücklich und zufrieden.
Macht mehr mit Euren Kindern, sie sind so schnell erwachsen und in ein paar Jahren kommen sie nur noch mit dreckiger Wäsche und leeren Tupperdosen auf sonntägliche Stippvisite nach Hause, um dann wieder in ihrer Studenten- oder Azubibude zu verschwinden.
Alles Liebe,
Postpanamamaxi
Das Wetter war eher herbstlich, aber es war trocken und der böige Wind vom Vortag hatte sich auch gelegt.
Kein ideales Wetter, aber durchweg brauchbar. An der Nordseeküste sind wir ohnehin gewohnt, dass es auch im Hochsommer Herbsttage gibt.
Unsere Jungs waren hellauf begeistert von dem Programm, was dort geboten wurde: Diverse Sportflugzeuge und sogar ein Hupaa (in der Sprache meines Zweijährigen ist das ein Hubschrauber) waren bei Starts und Landungen zu beobachten.
Außerdem gab es das übliche Programm mit dröhnenden, völlig überforderten Lautsprecherboxen, die deutsche Schlagermusik dudelten, den Bratwurststand mit schwammigen Krakauern (die Thüringer waren auch nicht besser), süße Torten, Kaffee und Hüpfburg.
Gastronomie und Ambiente der Extraklasse. Naja, das Adlon darf man mitten auf dem Dithmarscher Acker auch nicht gerade erwarten.
Aber es gab etwas ganz Wichtiges: Rundflüge mit den Sportflugzeugen und mit dem Helikopter.
Dieses Foto zeigt Euch, was wir uns gegönnt haben: Einen Hubschrauberrundflug für die ganze Familie, Postpanamamaxi-Mann, den Vierjährigen, den Zweijährigen und meine Person. Der Spaß dauerte zwar nur 7 kurze Minuten, aber es hat uns allen gefallen. Auch ganz besonders den Kindern, die mit offenem Mund aus den Fenstern blickten und wortlos staunten.
Auch für mich war es der erste Hubschrauberflug meines Lebens.
Eigentlich hätte ich nach dem Flug den Chamäleon-Blick haben müssen: Ein Auge auf die staunenden, verzückten Gesichter meiner Söhne, das andere aus dem Fenster auf die dahinziehende Landschaft gerichtet (ich wollte bei den Minutenpreisen nichts verpassen!).
Zum Glück gucke ich jetzt wieder geradeaus.
Anleitung, um mit Hausmitteln einen Hubschrauberflug zu simulieren:
Man benötigt dazu eine alte Waschmaschine mit Lagerschaden (für den Lärm) und defekten Dämpfern (fürs Schütteln).
Dann muss man einfach ein verknotetes nasses Badehandtuch und ein paar Turnschuhe in die Trommel laden, auf Powerschleudern mit 1400 Umdrehungen pro Minute einstellen und die Unwucht in Kombination mit dem Lagerschaden und kaputten Dämpfer genießen.
Wer dann auch noch dieses rhythmische Schütteln und Rütteln aus dem Hubschrauber simulieren will, setzt sich einfach auf die schleudernde Waschmaschine.
Der Hubschrauber hatte haargenau denselben lauten, wummernden Klang meiner verschrotteten Waschmaschine. Und als es mit ihr zu Ende ging, blieb nichts mehr oben auf der Maschine stehen - alles wurde runtergeschüttelt und durchgerüttelt. Ungefähr genauso fühlte es sich an, im Hubschrauber zu fliegen.
Alles in allem hat dieser Ausflug sehr viel Spaß gemacht.
Es ist schön, als Familie einen Ausflug zu unternehmen und zu beobachten, wie die Kinderaugen vor Begeisterung glänzen.
Und ich finde es etwas schade, dass man viel zu selten so etwas unternimmt.
Es gibt sovieles, was man in der näheren Umgebung unternehmen kann, und es muss durchaus nicht immer ein relativ teurer Hubschrauberflug sein (sowas ist auch bei uns ein seltener Luxus).
Meine Jungs sind auch schon glücklich, wenn sie bei der Feuerwehr mal das Feuerwehrauto angucken dürfen oder wenn bei irgendeiner Veranstaltung eine Hüpfburg bereitsteht. Selbst eine Fahrradtour rund ums Dorf mit einer Picknickpause (Butterkekse und ausnahmsweise mal eine coole Caprisonne) machen sie glücklich und zufrieden.
Macht mehr mit Euren Kindern, sie sind so schnell erwachsen und in ein paar Jahren kommen sie nur noch mit dreckiger Wäsche und leeren Tupperdosen auf sonntägliche Stippvisite nach Hause, um dann wieder in ihrer Studenten- oder Azubibude zu verschwinden.
Alles Liebe,
Postpanamamaxi
Abonnieren
Posts (Atom)
Disclaimer
Ich erkläre hiermit, dass ich mich ausdrücklich von allen Inhalten der von mir verlinkten Seiten in meinem Blog distanziere und mir deren Inhalt nicht zu Eigen mache.
Alle Bilder und Texte dieses Blogs sind mein persönliches und geistiges Eigentum und dürfen nicht kopiert oder veröffentlicht werden.
Sie unterliegen dem Copyright und dürfen nicht ohne meine Erlaubnis in irgendeiner Form weiterverwendet werden.
Alle Bilder und Texte dieses Blogs sind mein persönliches und geistiges Eigentum und dürfen nicht kopiert oder veröffentlicht werden.
Sie unterliegen dem Copyright und dürfen nicht ohne meine Erlaubnis in irgendeiner Form weiterverwendet werden.