Heute um Mitternacht endet das Blogcandy zum einjährigen Bloggeburtstag.
Ich danke allen, die sich bis jetzt eingetragen haben und eine Verlinkung gesetzt haben.
Und natürlich kommen nicht nur BloggerInnen in den Lostopf, die dieses Candy verlinkt haben, sondern auch alle anderen Nichtblogger und dennoch treuen LeserInnen, die einfach einen netten Kommentar hierzu hinterlassen haben.
Es tut mir Leid, dass ich mich da etwas unklar ausgedrückt habe!
Also nutzt den heutigen Tag nochmal gründlich aus und kommentiert, was das Zeug hält.
Als Gewinn lockt ein persönliches Überraschungspäck. Natürlich kommt auch etwas Seifiges hinein. Und...nee, das verrate ich noch nicht! Aber es wird toll. Versprochen!
Alles Liebe,
Postpanamamaxi
Freitag, 11. November 2011
Montag, 7. November 2011
Reinmachefrau? Wir haben eine Reinmachkatze!
Und damit meine ich nicht, dass unser Fräulein Sise so ein reinliches und putzmunteres Katzenmädel ist.
Nein, Sise ist auch gern mal interkontinental inkontinent und neigt zum Protestpinkeln.
Die Ursachen sind vielfältig, da kann ein Anflug von Eifersucht dahinterstecken.
Oder weil Weihnachten ein Baum in der Wohnstube steht.
Oder weil ich gewagt habe, den Trockner anzustellen.
Den Trockner hasst sie.
Mich meistens auch, weil wir regelmäßig zusammenrasseln und ich sauer bin, weil ich die persönliche Reinmachefrau für die Reinmachkatze sein soll. Wenn ich nicht dazu abgestellt bin, ihr die Futterdosen aufzumachen oder ihr widerspruchslos mein Bett zum Draufherumliegen und Vollhaaren zu überlassen. Mein Bett liebt sie. Mich nicht.
Ganz beliebt scheint auch das Protestpinkeln wegen des Futters zu sein. Wenn der Glibber vom Futter schon weggeschlabbert ist und wir Menschen uns weigern, ihr noch eine Tüte zu spendieren, solange sie nicht auch die langweiligen Bröckchen aufgefressen hat.
Samstagabend nach dem Seifenkurs hat sich mein Mann bei mir beschwert:
"Süßen, hast du mal wieder eine Seife gesiedet, die nach Katzenpipi riecht?"
Er meinte damit seine unheimliche Begegnung mit jener Milchseife, die ich damals mit Chèvrefeuille beduftet hatte und die noch wochenlang erbärmlich stank nach diesem wuchernden Kraut (nein, die Seife hat nicht nach Ziege gerochen, es lag am Parfum!).
Ich hatte diese Partie erst in die Waschküche ausgelagert und später in die Garage verbannt, weil ich sie in der Seifenküche nicht ertragen konnte.
Und mein Mann hatte seinerzeit die halbe Garage auf den Kopf gestellt, um herauszufinden, wo die verdammte Katze reingepinkelt hatte!
- "Nein, ich habe kein stinkiges PÖ verwendet!" Empört-unschuldiger Blick meinerseits.
"Also, ich habe hier fünfmal den Fußboden gewischt und es riecht immer noch nach Katzenurin, und da hatte ich an deine eine Seife gedacht..."
Als wenn ich so eine stinkige Seife nochmal sieden würde! Da kann ich ja gleich die gelben Bonbons aus dem Klo verarbeiten.
- "Nee, ich bin unschuldig. Vielleicht hast Du ja auch Geruchshalluzinationen."
Heute nehme ich dann mein Tablett unter dem Getränkeregal heraus und wundere mich über die dickflüssige bernsteinfarbene Pampe, die darauf klebt...und es riecht nach Katze!
Da hat unsere Sise es tatsächlich hingekriegt, genau in den schmalen Spalt zwischen Regalboden und Tablettkante zu zielen. Und das wohlgemerkt mit dem Hinterteil und somit blind!
Sise, unsere Kunstpinklerkatze...manchmal schafft sie mich wirklich.
Viele Grüße,
Postpanamamaxi
Nachtrag:
Sie hat es wieder getan und alles gegeben. Knöchelhoch Pipi vor der Waschmaschine (die nicht lief).
Fräulein Sise wurde also achtkantig in den Garten befördert. Im Moment haben wir feuchtkalten Ostnordostwind, 8 Grad und 95% Luftfeuchtigkeit. Aber sie wollte es ja so haben.
2. Nachtrag:
Ich hatte, bevor ich Sise rausgeschmissen habe, die Waschküche gründlich gewischt.
Die paar Minuten zwischen Putzaktion und Rausschmiss hat Fräulein Sise genutzt, um nochmal letzte Reserven zu mobilisieren und mir zu zeigen, wer hier die Alphakatze sein will...als ich vorhin in die Waschküche ging, fand ich wieder eine Pfütze vor.
Und nein, das Fräulein ist nicht rollig. Sie ist kastriert. Darf jederzeit in den Garten, wenn sie möchte, und meine Jungs hat sie so dressiert, dass sie ihr jederzeit die Tür öffnen und sie wieder ins Haus lassen. Sise hat zwei saubere Katzentoiletten (ohne Haube), die sie jederzeit benutzen kann, bekommt regelmäßig Futter, Wasser, Flohmittel, Wurmkur und sie darf sogar neben mir auf dem Sofa sitzen, wenn ich abends fernsehe. Sie ist die 4. Katze in meinem Haushalt, aber die erste, die mir dermaßen viel Kummer macht. Soviel Kummer, dass ich sie nicht mehr streicheln mag (sie kratzt mich ohnehin ohne Vorwarnung, während sie freundlich schnurrt). Es ist eine unfriedliche Ko-Existenz, die wir leben.
Das einzige, was vielleicht als Entschuldigung für meine Psychokatze gelten könnte, ist der Umstand, dass ich es gewagt hatte, nach ihr noch ein Baby zu bekommen. Aber ich weigere mich, meinen Zweitgeborenen in der hausinternen Rangliste hinter ihr einzusortieren.
Sises Rangliste:
1. Sise, 2. Sise, 3. Sise, 4. Papa, 5. Kröti, 6. Krümel, 7. nochmal Sise und dann irgendwann komme ich...Dosenöffner und Putzfrau.
Ist es zuviel verlangt, in einer Familie mit 2 Kindern die Katze auf Platz 5 in der Rangliste einzustellen?
Nein, Sise ist auch gern mal
Die Ursachen sind vielfältig, da kann ein Anflug von Eifersucht dahinterstecken.
Oder weil Weihnachten ein Baum in der Wohnstube steht.
Oder weil ich gewagt habe, den Trockner anzustellen.
Den Trockner hasst sie.
Mich meistens auch, weil wir regelmäßig zusammenrasseln und ich sauer bin, weil ich die persönliche Reinmachefrau für die Reinmachkatze sein soll. Wenn ich nicht dazu abgestellt bin, ihr die Futterdosen aufzumachen oder ihr widerspruchslos mein Bett zum Draufherumliegen und Vollhaaren zu überlassen. Mein Bett liebt sie. Mich nicht.
Ganz beliebt scheint auch das Protestpinkeln wegen des Futters zu sein. Wenn der Glibber vom Futter schon weggeschlabbert ist und wir Menschen uns weigern, ihr noch eine Tüte zu spendieren, solange sie nicht auch die langweiligen Bröckchen aufgefressen hat.
Samstagabend nach dem Seifenkurs hat sich mein Mann bei mir beschwert:
"Süßen, hast du mal wieder eine Seife gesiedet, die nach Katzenpipi riecht?"
Er meinte damit seine unheimliche Begegnung mit jener Milchseife, die ich damals mit Chèvrefeuille beduftet hatte und die noch wochenlang erbärmlich stank nach diesem wuchernden Kraut (nein, die Seife hat nicht nach Ziege gerochen, es lag am Parfum!).
Ich hatte diese Partie erst in die Waschküche ausgelagert und später in die Garage verbannt, weil ich sie in der Seifenküche nicht ertragen konnte.
Und mein Mann hatte seinerzeit die halbe Garage auf den Kopf gestellt, um herauszufinden, wo die verdammte Katze reingepinkelt hatte!
- "Nein, ich habe kein stinkiges PÖ verwendet!" Empört-unschuldiger Blick meinerseits.
"Also, ich habe hier fünfmal den Fußboden gewischt und es riecht immer noch nach Katzenurin, und da hatte ich an deine eine Seife gedacht..."
Als wenn ich so eine stinkige Seife nochmal sieden würde! Da kann ich ja gleich die gelben Bonbons aus dem Klo verarbeiten.
- "Nee, ich bin unschuldig. Vielleicht hast Du ja auch Geruchshalluzinationen."
Heute nehme ich dann mein Tablett unter dem Getränkeregal heraus und wundere mich über die dickflüssige bernsteinfarbene Pampe, die darauf klebt...und es riecht nach Katze!
Da hat unsere Sise es tatsächlich hingekriegt, genau in den schmalen Spalt zwischen Regalboden und Tablettkante zu zielen. Und das wohlgemerkt mit dem Hinterteil und somit blind!
Sise, unsere Kunstpinklerkatze...manchmal schafft sie mich wirklich.
Viele Grüße,
Postpanamamaxi
Nachtrag:
Sie hat es wieder getan und alles gegeben. Knöchelhoch Pipi vor der Waschmaschine (die nicht lief).
Fräulein Sise wurde also achtkantig in den Garten befördert. Im Moment haben wir feuchtkalten Ostnordostwind, 8 Grad und 95% Luftfeuchtigkeit. Aber sie wollte es ja so haben.
2. Nachtrag:
Ich hatte, bevor ich Sise rausgeschmissen habe, die Waschküche gründlich gewischt.
Die paar Minuten zwischen Putzaktion und Rausschmiss hat Fräulein Sise genutzt, um nochmal letzte Reserven zu mobilisieren und mir zu zeigen, wer hier die Alphakatze sein will...als ich vorhin in die Waschküche ging, fand ich wieder eine Pfütze vor.
Und nein, das Fräulein ist nicht rollig. Sie ist kastriert. Darf jederzeit in den Garten, wenn sie möchte, und meine Jungs hat sie so dressiert, dass sie ihr jederzeit die Tür öffnen und sie wieder ins Haus lassen. Sise hat zwei saubere Katzentoiletten (ohne Haube), die sie jederzeit benutzen kann, bekommt regelmäßig Futter, Wasser, Flohmittel, Wurmkur und sie darf sogar neben mir auf dem Sofa sitzen, wenn ich abends fernsehe. Sie ist die 4. Katze in meinem Haushalt, aber die erste, die mir dermaßen viel Kummer macht. Soviel Kummer, dass ich sie nicht mehr streicheln mag (sie kratzt mich ohnehin ohne Vorwarnung, während sie freundlich schnurrt). Es ist eine unfriedliche Ko-Existenz, die wir leben.
Das einzige, was vielleicht als Entschuldigung für meine Psychokatze gelten könnte, ist der Umstand, dass ich es gewagt hatte, nach ihr noch ein Baby zu bekommen. Aber ich weigere mich, meinen Zweitgeborenen in der hausinternen Rangliste hinter ihr einzusortieren.
Sises Rangliste:
1. Sise, 2. Sise, 3. Sise, 4. Papa, 5. Kröti, 6. Krümel, 7. nochmal Sise und dann irgendwann komme ich...Dosenöffner und Putzfrau.
Ist es zuviel verlangt, in einer Familie mit 2 Kindern die Katze auf Platz 5 in der Rangliste einzustellen?
Sonntag, 6. November 2011
Milchseifenworkshop - ein Rückblick auf einen tollen Nachmittag!
Gestern fand der Milchseifenworkshop in der FBS statt.
Wir waren unerwarteterweise nur zu fünft, eine Teilnehmerin war leider kurzfristig erkrankt (gute Besserung, meine Liebe!).
5 unterschiedliche Milchprodukte, 3 unterschiedliche Verarbeitungstechniken, 1 Grundrezept.
Es ist mir immer wichtig, in meinen Kursen Rohstoffe zu verwenden, die man mit einem Supermarkt- und Apothekenbesuch vor Ort beschaffen kann.
Um eine gute Seife zu sieden, muss man nicht gleich mit teuren und schwer zu beschaffenden Fetten wie Babassu oder Kakaobutter hantieren. Das klassische Grundrezept aus Supermarktzutaten, verbessert durch großzügige Mandelölzugabe, etwas Bienenwachs und Rizinusöl, ergibt bei entsprechender Reifezeit und guter Verarbeitung ein sehr schön pflegendes Seifenprodukt, das den Vergleich nicht scheuen muss.
Und ich kann nur dazu ermuntern, mal bei den Milchprodukten im Supermarkt oder auch im Bioladen oder Reformhaus zu stöbern. Man entdeckt dort ganz unerwartete Schätze wie Hafermilch, Sojamilch, bulgarischen Schafmilchjoghurt und gefriergetrocknetes Milchpulver (letzteres meistens bei der Kondensmilch und beim Kaffeeweißer im Regal). Sogar getrocknetes Kokosmilchpulver habe ich schon im normalen Supermarkt entdeckt, und die flüssige Kokosmilch aus der Dose ist mittlerweile sogar beim Discounter als Aktionsware erhältlich.
Cool Technique:
Anne L. Watson hat in ihrem Buch "Milk Soap Making" den Fachterminus "Cool Technique" geprägt.
Er bezieht sich auf die Verarbeitungstemperatur des Milchprodukts und bedeutet nichts anderes, als dass die Lauge in gefrorener Milch oder Milchprodukten angerührt wird.
Logischerweise funktioniert das also nur bei Milchprodukten, die bei Zimmertemperatur eine gewisse Fließfähigkeit aufweisen.
Hierbei ist zu beachten, dass man die Laugenperlen löffelweise zu dem gefrorenen Milchprodukt gibt. Die Laugenperlen lösen sich auf, bringen weiteres Eis zum Schmelzen und die Mischung ist bereit für den nächsten Löffel voll Laugenperlen. Dies wird so langsam fortgeführt, bis alle Laugenperlen aufgelöst sind und alles aufgetaut ist.
Wenn man genügend Geduld aufbringt, wird man mit einer Milch-Laugen-Mischung belohnt, die immer noch Kühlschranktemperatur hat und die Farbe von hellem Vanilleeis aufweist.
Vorteil: Je heller und kühler diese Milch-Laugen-Mischung, desto größer ist die Chance auf eine möglichst helle Seife.
Wichtig für alle, die jetzt auch mal eine Milchseife rühren wollen:
Je kälter man die Rohstoffe verarbeitet, desto heller wird das fertige Produkt.
Außerdem beugt ein kalter Seifenleim auch einer Gelphase vor.
Die Verwendung von Einzelformen oder flachen Trayformen hilft außerdem, eine Gelphase zu vermeiden, ebenso wie der Verzicht auf eine Isolierung der Formen.
Und auf die Gelphase verzichtet man bei Milchseifen besser, weil sie sonst dazu führen kann, dass die Seife sich bräunlich verfärbt.
Wir haben gestern drei unterschiedliche Milchsorten mit dieser Technik hergestellt:
Milchseife aus gefrorener Hafermilch (mit Beeswax von Behawe)
Milchseife aus gefrorener Ziegenmilch (mit Ringelblumenölauszug und Marzipanduft von SP)
Milchseife aus gefrorenem Joghurt-Wasser-Mix (mit Tangy Citrus von SP)
Aber es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten, Milchprodukte in die Seife zu bringen.
Warm Technique:
Man rührt die Lauge mit destilliertem Wasser an und gibt das Milchprodukt nach dem allerersten Andicken des Seifenleims hinzu.
Kommt das Milchprodukt in Form von Pulver hinzu, kann man von der üblichen mittleren Flüssigkeitsmenge ausgehen.
Verwendet man ein flüssiges Milchprodukt, ist es ratsam, die Wassermenge zum Anrühren der Lauge vorher zu verringern.
Weil wir in diesem Kurs eine Seife mit Vollmilchpulver rühren wollten, wurde also die mittlere Flüssigkeitsmenge an destilliertem Wasser verwendet und anschließend reichlich Milchpulver verwendet.
Und da bietet sich ein Vorteil: Man kann auf diese Weise natürlich auch mehr Gutes aus Milch in der Seife unterbringen als durch Verwendung von flüssiger Milch, indem man einfach mehr Pulver dazugibt, als man für die Flüssigkeitsmenge als Trinkmilch dosieren würde.
Diese Vollmilch-Milchpulver-Seife wurde mit Cranberry-Orange von SP beduftet.
Oven Hot Process:
Als dritte Technik haben wir dann eine klassische OHP angerührt, allerdings mit einer reduzierten Flüssigkeitsmenge. Dieser Seifenleim wurde dann in einem Wasserbad erwärmt und wir konnten alle beobachten, wie die Gelphase von außen nach innen vorgedrungen ist (bei einer CP beginnt die Gelphase ja immer von der Mitte ausgehend und wandert nach außen).
Das Milchprodukt wurde bei dieser Seife dann in Form eines kräftigen Schusses Vollmilch zugegeben, nachdem der Küsschentest uns bestätigt hatte, dass die Verseifung abgeschlossen war. Noch schöner wäre natürlich etwas Schmand, Creme Fraiche oder Mascarpone gewesen, weil diese Produkte die Fließfähigkeit des Seifenleims nochmal extra erhöhen.
Der Vorteil einer OHP liegt bei Milchseifen gerade darin, dass das Milchprodukt erst dann hinzugefügt wird, wenn die Verseifung bereits abgeschlossen ist. Somit umgeht man das Risiko der unerwünschten Bräunung der Seife, denn eine Gelphase findet ja nicht statt.
Der zweite Vorteil einer OHP liegt darin, dass man auch kapriziöse und zu wildem Andicken neigende Düfte verarbeiten kann, ohne böse Überraschungen wie Blitzbeton in der Rührschüssel befürchten zu müssen.
Aus diesem Grund haben wir also auch den Duft "Rose-Neroli" von SP völlig entspannt verarbeiten können.
Im Uhrzeigersinn:
2x "Ringelziege-Marzipan" in Cool Technique, "Vollmilchpulver-Cranberry-Orange" in Warm Technique, OHP mit Vollmilch und Rose-Neroli, Hafermilchseife mit Beeswaxduft in Cool Technique und Joghurtseife mit Tangy Citrus-Duft.
Das Foto wurde am Tag nach dem Kurs aufgenommen, die Seifen werden also nicht nachdunkeln.
Und das Beste: Keine der Seifen böckelt, mieft oder zeigt sonstige unerwünschte Eigenschaften, die manchmal Milchseifen zu Eigen ist!
Ich bin sehr stolz auf meine Kursteilnehmerinnen, sie haben wunderbar und sorgfältig zusammengearbeitet und es war wieder einmal ein ausgesprochen harmonischer und fröhlicher Kurs.
Es macht Spaß mit Euch, meine Lieben, und nächstes Jahr machen wir wieder tolle Workshops mit viel Selbermachen und tollen Techniken.
Ich will Euch beibringen, eine Whipped herzustellen, damit Ihr Seifentorten und Seifenmuffins herstellen könnt. Und Einlegerseifen sind auch so ein Thema, das ich Euch zeigen möchte.
Bei dieser Gelegenheit noch ein Hinweis in eigener Sache:
Wir planen mit der FBS Heide einen kleinen
Abendworkshop für Shea-Mousse und Body-Butter
und damit er auch sicher zustandekommt, brauchen wir noch weitere Teilnehmerinnen.
Bringt doch einfach Eure Freundin (und ein paar leere ausgewaschene Cremedosen) mit, es wird bestimmt wieder ein lehrreicher und lustiger Abend!
Viele Grüße,
Postpanamamaxi
Wir waren unerwarteterweise nur zu fünft, eine Teilnehmerin war leider kurzfristig erkrankt (gute Besserung, meine Liebe!).
5 unterschiedliche Milchprodukte, 3 unterschiedliche Verarbeitungstechniken, 1 Grundrezept.
Es ist mir immer wichtig, in meinen Kursen Rohstoffe zu verwenden, die man mit einem Supermarkt- und Apothekenbesuch vor Ort beschaffen kann.
Um eine gute Seife zu sieden, muss man nicht gleich mit teuren und schwer zu beschaffenden Fetten wie Babassu oder Kakaobutter hantieren. Das klassische Grundrezept aus Supermarktzutaten, verbessert durch großzügige Mandelölzugabe, etwas Bienenwachs und Rizinusöl, ergibt bei entsprechender Reifezeit und guter Verarbeitung ein sehr schön pflegendes Seifenprodukt, das den Vergleich nicht scheuen muss.
Und ich kann nur dazu ermuntern, mal bei den Milchprodukten im Supermarkt oder auch im Bioladen oder Reformhaus zu stöbern. Man entdeckt dort ganz unerwartete Schätze wie Hafermilch, Sojamilch, bulgarischen Schafmilchjoghurt und gefriergetrocknetes Milchpulver (letzteres meistens bei der Kondensmilch und beim Kaffeeweißer im Regal). Sogar getrocknetes Kokosmilchpulver habe ich schon im normalen Supermarkt entdeckt, und die flüssige Kokosmilch aus der Dose ist mittlerweile sogar beim Discounter als Aktionsware erhältlich.
Cool Technique:
Anne L. Watson hat in ihrem Buch "Milk Soap Making" den Fachterminus "Cool Technique" geprägt.
Er bezieht sich auf die Verarbeitungstemperatur des Milchprodukts und bedeutet nichts anderes, als dass die Lauge in gefrorener Milch oder Milchprodukten angerührt wird.
Logischerweise funktioniert das also nur bei Milchprodukten, die bei Zimmertemperatur eine gewisse Fließfähigkeit aufweisen.
Hierbei ist zu beachten, dass man die Laugenperlen löffelweise zu dem gefrorenen Milchprodukt gibt. Die Laugenperlen lösen sich auf, bringen weiteres Eis zum Schmelzen und die Mischung ist bereit für den nächsten Löffel voll Laugenperlen. Dies wird so langsam fortgeführt, bis alle Laugenperlen aufgelöst sind und alles aufgetaut ist.
Wenn man genügend Geduld aufbringt, wird man mit einer Milch-Laugen-Mischung belohnt, die immer noch Kühlschranktemperatur hat und die Farbe von hellem Vanilleeis aufweist.
Vorteil: Je heller und kühler diese Milch-Laugen-Mischung, desto größer ist die Chance auf eine möglichst helle Seife.
Wichtig für alle, die jetzt auch mal eine Milchseife rühren wollen:
Je kälter man die Rohstoffe verarbeitet, desto heller wird das fertige Produkt.
Außerdem beugt ein kalter Seifenleim auch einer Gelphase vor.
Die Verwendung von Einzelformen oder flachen Trayformen hilft außerdem, eine Gelphase zu vermeiden, ebenso wie der Verzicht auf eine Isolierung der Formen.
Und auf die Gelphase verzichtet man bei Milchseifen besser, weil sie sonst dazu führen kann, dass die Seife sich bräunlich verfärbt.
Wir haben gestern drei unterschiedliche Milchsorten mit dieser Technik hergestellt:
Milchseife aus gefrorener Hafermilch (mit Beeswax von Behawe)
Milchseife aus gefrorener Ziegenmilch (mit Ringelblumenölauszug und Marzipanduft von SP)
Milchseife aus gefrorenem Joghurt-Wasser-Mix (mit Tangy Citrus von SP)
Aber es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten, Milchprodukte in die Seife zu bringen.
Warm Technique:
Man rührt die Lauge mit destilliertem Wasser an und gibt das Milchprodukt nach dem allerersten Andicken des Seifenleims hinzu.
Kommt das Milchprodukt in Form von Pulver hinzu, kann man von der üblichen mittleren Flüssigkeitsmenge ausgehen.
Verwendet man ein flüssiges Milchprodukt, ist es ratsam, die Wassermenge zum Anrühren der Lauge vorher zu verringern.
Weil wir in diesem Kurs eine Seife mit Vollmilchpulver rühren wollten, wurde also die mittlere Flüssigkeitsmenge an destilliertem Wasser verwendet und anschließend reichlich Milchpulver verwendet.
Und da bietet sich ein Vorteil: Man kann auf diese Weise natürlich auch mehr Gutes aus Milch in der Seife unterbringen als durch Verwendung von flüssiger Milch, indem man einfach mehr Pulver dazugibt, als man für die Flüssigkeitsmenge als Trinkmilch dosieren würde.
Diese Vollmilch-Milchpulver-Seife wurde mit Cranberry-Orange von SP beduftet.
Oven Hot Process:
Als dritte Technik haben wir dann eine klassische OHP angerührt, allerdings mit einer reduzierten Flüssigkeitsmenge. Dieser Seifenleim wurde dann in einem Wasserbad erwärmt und wir konnten alle beobachten, wie die Gelphase von außen nach innen vorgedrungen ist (bei einer CP beginnt die Gelphase ja immer von der Mitte ausgehend und wandert nach außen).
Das Milchprodukt wurde bei dieser Seife dann in Form eines kräftigen Schusses Vollmilch zugegeben, nachdem der Küsschentest uns bestätigt hatte, dass die Verseifung abgeschlossen war. Noch schöner wäre natürlich etwas Schmand, Creme Fraiche oder Mascarpone gewesen, weil diese Produkte die Fließfähigkeit des Seifenleims nochmal extra erhöhen.
Der Vorteil einer OHP liegt bei Milchseifen gerade darin, dass das Milchprodukt erst dann hinzugefügt wird, wenn die Verseifung bereits abgeschlossen ist. Somit umgeht man das Risiko der unerwünschten Bräunung der Seife, denn eine Gelphase findet ja nicht statt.
Der zweite Vorteil einer OHP liegt darin, dass man auch kapriziöse und zu wildem Andicken neigende Düfte verarbeiten kann, ohne böse Überraschungen wie Blitzbeton in der Rührschüssel befürchten zu müssen.
Aus diesem Grund haben wir also auch den Duft "Rose-Neroli" von SP völlig entspannt verarbeiten können.
2x "Ringelziege-Marzipan" in Cool Technique, "Vollmilchpulver-Cranberry-Orange" in Warm Technique, OHP mit Vollmilch und Rose-Neroli, Hafermilchseife mit Beeswaxduft in Cool Technique und Joghurtseife mit Tangy Citrus-Duft.
Das Foto wurde am Tag nach dem Kurs aufgenommen, die Seifen werden also nicht nachdunkeln.
Und das Beste: Keine der Seifen böckelt, mieft oder zeigt sonstige unerwünschte Eigenschaften, die manchmal Milchseifen zu Eigen ist!
Ich bin sehr stolz auf meine Kursteilnehmerinnen, sie haben wunderbar und sorgfältig zusammengearbeitet und es war wieder einmal ein ausgesprochen harmonischer und fröhlicher Kurs.
Es macht Spaß mit Euch, meine Lieben, und nächstes Jahr machen wir wieder tolle Workshops mit viel Selbermachen und tollen Techniken.
Ich will Euch beibringen, eine Whipped herzustellen, damit Ihr Seifentorten und Seifenmuffins herstellen könnt. Und Einlegerseifen sind auch so ein Thema, das ich Euch zeigen möchte.
Bei dieser Gelegenheit noch ein Hinweis in eigener Sache:
Wir planen mit der FBS Heide einen kleinen
Abendworkshop für Shea-Mousse und Body-Butter
und damit er auch sicher zustandekommt, brauchen wir noch weitere Teilnehmerinnen.
Bringt doch einfach Eure Freundin (und ein paar leere ausgewaschene Cremedosen) mit, es wird bestimmt wieder ein lehrreicher und lustiger Abend!
Viele Grüße,
Postpanamamaxi
Samstag, 5. November 2011
Auf der Suche
Wir sind auf der Suche nach der Ursache für meinen Totalausfall. Der Verdacht liegt nahe, dass es an den diversen Blockaden in meinem Haltungsapparat liegt.
Es fängt an mit einem Beckenschiefstand, dann ist da eine Blockade im Brustwirbelbereich und das setzt sich natürlich bis oben in die Schulterpartie fort.
Und weil ich so gründlich verspannt und blockiert war, hat es mich wohl so lang hingehauen wie einen gefällten Baum.
Ich lasse jetzt erstmal den Rücken richten und dann sehen wir weiter...und dass ich momentan sehr viel um die Ohren habe, macht es wahrscheinlich nicht unbedingt leichter. Aber so ist das Leben nun mal.
Alles Liebe
und danke für Euren Zuspruch
Postpanamamaxi
Es fängt an mit einem Beckenschiefstand, dann ist da eine Blockade im Brustwirbelbereich und das setzt sich natürlich bis oben in die Schulterpartie fort.
Und weil ich so gründlich verspannt und blockiert war, hat es mich wohl so lang hingehauen wie einen gefällten Baum.
Ich lasse jetzt erstmal den Rücken richten und dann sehen wir weiter...und dass ich momentan sehr viel um die Ohren habe, macht es wahrscheinlich nicht unbedingt leichter. Aber so ist das Leben nun mal.
Alles Liebe
und danke für Euren Zuspruch
Postpanamamaxi
Donnerstag, 3. November 2011
Bruchlandung und Blindflug
Meistens ist es genau andersherum, und auf den Blindflug folgt die Bruchlandung.
Bei mir war es heute anders. 'Nur mal schnell'...wer mich kennt, der weiß, dass auf so eine Einleitung fast IMMER ein mittlerer Chaosausbruch folgt.
Wir haben eine neue Haustür eingebaut bekommen, und heute abend wollte ich mit ein paar Bekannten eine kleine häusliche Bastelstunde verbringen. Was bedeutet, dass zwischendurch noch ausgiebige Dreckbeseitigung von den Einbaumaßnahmen beseitigt werden müssen.
Aber ich habe alles souverän im Griff. Die Einkäufe habe ich direkt nach dem Abliefern der Kinder bei der Spielstunde erledigt, meine klassische Donnerstagstournee durch die Discounter der Kreisstadt verlief auch erstaunlich zwischenfallfrei. Mein Mann hütete derweil Haus und Handwerker.
Nachdem ich mittags die Kinder von der Spielstunde abgeholt hatte, wollte ich noch schnell die Kinderausweise der Jungs bei der Bank zum Kopieren abgeben. Weil die Kinder bei der Heirat natürlich namenstechnisch genauso "gewandert" sind wie ich, mussten die Unterlagen aktualisiert werden.
Also rauf auf den Bankparkplatz, die Jungs mit dem Smartphone als Babysitter beglückt, Auto zugesperrt, die Handtasche geschnappt und flink in die Filiale gegangen...RRRUMS!
Das nächste, woran ich mich erinnern kann, ist der Bankparkplatz aus der Froschperspektive. Und merkwürdig verschwommen war es auch.
Dass meine rechte Hand (die brauch ich auch nur die Drecksbeseitigung, fürs Basteln heute abend und für meinen Mama- und Hausfrauenjob, vom Sieden mal zu schweigen) ziemlich lädiert war und meine Knie verdächtig brannten, war nicht so schmerzhaft wie die Erkenntnis, dass ich gerade eine 600-Euro-Brille zerdeppert hatte.
Wobei das Gestell, das recht günstig war, heil geblieben ist, ich aber ausgerechnet das rechte und besonders teure Brillenglas zerbrochen habe.
Netterweise hat sich gleich jemand um mich gekümmert und mir geholfen, meine langen Knochen wieder einzusammeln. Und dann bin ich halbblind und zittrig in die Bank gewankt, die blutende Hand mit einem Taschentuch umwickelt und ziemlich entnervt.
Mann war ich fertig!
Und dann war auch noch mein Schlüssel weg und ich wollte schon die Dame vom Schalter bitten, mir doch kurz beim Suchen zu helfen, aber da stand schon eine nette junge Frau mit meinem Schlüssel in der Hand hinter mir.
Ich bin dann Richtung Auto geschlichen, habe meine Sonnenbrille aus der Ablage herausgekramt und bin dann verdunkelt Richtung Heimat gefahren.
Eigentlich bin ich ein recht nervenstarker Mensch und Gelassenheit gelingt mir meistens recht gut.
Aber meine Nerven lagen nach dieser Bruchlandung wirklich blank.
Was mir Sorgen macht, ist der Umstand, dass ich offenbar für einen Sekundenbruchteil die Kontrolle über meinen Körper verloren haben muss.
Meine rechte Hand ist an der Außenseite aufgeschlagen und geprellt, weil ich darauf gelandet bin.
Aber die Handflächen, die normalerweise bei einem Sturz durch entsprechende Abfangversuche lädiert sind, sind unverletzt.
Auch meine Knie sind bemerkenswerterweise eher seitlich abgeschürft. Dass nur die Brille, aber nicht mein Gesicht beim Sturz kaputtgegangen ist, war wahrscheinlich ein großer Glückfall.
An das Knacken meiner Brille kann ich mich auch erinnern, das habe ich mitbekommen, genauso wie den stechenden Schmerz in meiner Hand. Aber wie ich da hingekommen bin - keine Ahnung.
Morgen gehe ich zur Fachfrau, die soll das mal untersuchen.
Als wir vorhin telefonierten, machte sie mir Mut, dass so ein Totalausfall auch durch Husten oder Blockaden im Rücken kommen kann, und ich schlage mich ja schon seit zwei Wochen damit herum.
Wir werden sehen.
Aber erstmal mit der Ersatzbrille.
Und mein Mann? Der hat mich ganz lieb in den Arm genommen und getröstet. Und mich Baum von einer Frau aufgegangen und gehalten, als ich mich so wehrlos und schwach fühlte und wegen des Kontrollverlustes verunsichert war.
Er hat auch nicht geschimpft, dass ich mein teures Brillenglas zerbrochen habe, das uns wahrscheinlich mindestens 200 Euro kosten wird.
Dass er so ist, wie er ist - dafür liebe ich ihn. Auch dafür.
Lädierte Grüße,
Postpanamamaxi
Bei mir war es heute anders. 'Nur mal schnell'...wer mich kennt, der weiß, dass auf so eine Einleitung fast IMMER ein mittlerer Chaosausbruch folgt.
Wir haben eine neue Haustür eingebaut bekommen, und heute abend wollte ich mit ein paar Bekannten eine kleine häusliche Bastelstunde verbringen. Was bedeutet, dass zwischendurch noch ausgiebige Dreckbeseitigung von den Einbaumaßnahmen beseitigt werden müssen.
Aber ich habe alles souverän im Griff. Die Einkäufe habe ich direkt nach dem Abliefern der Kinder bei der Spielstunde erledigt, meine klassische Donnerstagstournee durch die Discounter der Kreisstadt verlief auch erstaunlich zwischenfallfrei. Mein Mann hütete derweil Haus und Handwerker.
Nachdem ich mittags die Kinder von der Spielstunde abgeholt hatte, wollte ich noch schnell die Kinderausweise der Jungs bei der Bank zum Kopieren abgeben. Weil die Kinder bei der Heirat natürlich namenstechnisch genauso "gewandert" sind wie ich, mussten die Unterlagen aktualisiert werden.
Also rauf auf den Bankparkplatz, die Jungs mit dem Smartphone als Babysitter beglückt, Auto zugesperrt, die Handtasche geschnappt und flink in die Filiale gegangen...RRRUMS!
Das nächste, woran ich mich erinnern kann, ist der Bankparkplatz aus der Froschperspektive. Und merkwürdig verschwommen war es auch.
Dass meine rechte Hand (die brauch ich auch nur die Drecksbeseitigung, fürs Basteln heute abend und für meinen Mama- und Hausfrauenjob, vom Sieden mal zu schweigen) ziemlich lädiert war und meine Knie verdächtig brannten, war nicht so schmerzhaft wie die Erkenntnis, dass ich gerade eine 600-Euro-Brille zerdeppert hatte.
Wobei das Gestell, das recht günstig war, heil geblieben ist, ich aber ausgerechnet das rechte und besonders teure Brillenglas zerbrochen habe.
Netterweise hat sich gleich jemand um mich gekümmert und mir geholfen, meine langen Knochen wieder einzusammeln. Und dann bin ich halbblind und zittrig in die Bank gewankt, die blutende Hand mit einem Taschentuch umwickelt und ziemlich entnervt.
Mann war ich fertig!
Und dann war auch noch mein Schlüssel weg und ich wollte schon die Dame vom Schalter bitten, mir doch kurz beim Suchen zu helfen, aber da stand schon eine nette junge Frau mit meinem Schlüssel in der Hand hinter mir.
Ich bin dann Richtung Auto geschlichen, habe meine Sonnenbrille aus der Ablage herausgekramt und bin dann verdunkelt Richtung Heimat gefahren.
Eigentlich bin ich ein recht nervenstarker Mensch und Gelassenheit gelingt mir meistens recht gut.
Aber meine Nerven lagen nach dieser Bruchlandung wirklich blank.
Was mir Sorgen macht, ist der Umstand, dass ich offenbar für einen Sekundenbruchteil die Kontrolle über meinen Körper verloren haben muss.
Meine rechte Hand ist an der Außenseite aufgeschlagen und geprellt, weil ich darauf gelandet bin.
Aber die Handflächen, die normalerweise bei einem Sturz durch entsprechende Abfangversuche lädiert sind, sind unverletzt.
Auch meine Knie sind bemerkenswerterweise eher seitlich abgeschürft. Dass nur die Brille, aber nicht mein Gesicht beim Sturz kaputtgegangen ist, war wahrscheinlich ein großer Glückfall.
An das Knacken meiner Brille kann ich mich auch erinnern, das habe ich mitbekommen, genauso wie den stechenden Schmerz in meiner Hand. Aber wie ich da hingekommen bin - keine Ahnung.
Morgen gehe ich zur Fachfrau, die soll das mal untersuchen.
Als wir vorhin telefonierten, machte sie mir Mut, dass so ein Totalausfall auch durch Husten oder Blockaden im Rücken kommen kann, und ich schlage mich ja schon seit zwei Wochen damit herum.
Wir werden sehen.
Aber erstmal mit der Ersatzbrille.
Und mein Mann? Der hat mich ganz lieb in den Arm genommen und getröstet. Und mich Baum von einer Frau aufgegangen und gehalten, als ich mich so wehrlos und schwach fühlte und wegen des Kontrollverlustes verunsichert war.
Er hat auch nicht geschimpft, dass ich mein teures Brillenglas zerbrochen habe, das uns wahrscheinlich mindestens 200 Euro kosten wird.
Dass er so ist, wie er ist - dafür liebe ich ihn. Auch dafür.
Lädierte Grüße,
Postpanamamaxi
Mittwoch, 2. November 2011
Neues aus der Seifenküche
Ich war wieder fleißig und habe meine Seifenküche am Wochenende in einen Handgranatenwurfstand Ort der entspannten Kreativität verwandelt:
Im vorletzten Post habe ich die beiden Blockformen gezeigt, die überbreite 50er Blockform und die daneben geradezu zierlich anmutende 30er Taiwan-Blockform. Und gestern und vorgestern habe ich mich dann damit befasst, die Seifenblöcke auszuformen und zu schneiden.
Rezept und Duft sind bei beiden Seifen dieselben, nur dass bei der großen Form auch noch Mohn und ein bisschen Lumigreen dabei waren, um der Gärtnerseife entsprechende Reinigungskraft zu verleihen. Die Seife duftet wunderbar nach Basilikum und Zitrusfrüchten. Ein Duft, der mich an den Sommer (welchen Sommer?) und meine Kräutertöpfe auf der Terrasse erinnert, an frischen Tomatensalat mit Basilikum und an Urlaub. Macht gute Laune!
So, jetzt ist es soweit, ich habe meinen Vierjährigen mit der Seifenlust infiziert. Begeisterter Nutzer war er schon lange, aber jetzt ist er auch unter die Seifenmacher gegangen. Natürlich hantiert er noch nicht mit Lauge, das ist zu gefährlich.
Aber er durfte die Schnipsel, die ich von der "Yucatán"- und der "Herbstfeuer"-Seife abgeschnitten habe, zu Seifenbällen kneten.
In kleine Butterbrotpapierstückchen und eine leere Kirschpralinenschachtel gebettet, sehen diese duftenden Seifenbälle aus wie teure Luxustrüffel aus dem Confiseriegeschäft.
Dem Jungen hat diese kleine Bastelaktion sehr viel Spaß gemacht und da bis Weihnachten noch so einiges an Seifenschnipseln anfallen wird, kann er noch reichlich Seifenbälle anfertigen. Er freut sich schon drauf, zu Weihnachten seine eigenen Seifen verschenken zu können.
Ich freue mich sehr über seine Begeisterung. Die Firmennachfolge scheint gesichert.
Oder züchte ich mir gerade meine eigene Konkurrenz heran?
Ich musste mir jedenfalls nicht anhören, dass Kinderarbeit verboten ist (das war mein Standardspruch, wenn meine Eltern von mir als Kind verlangten, dass ich den Gartenzaun streiche oder den Rasen mähe). Das ist ein gutes Zeichen.
Viele Grüße,
Postpanamamaxi
PS: Denkt ans Blogcandy!
| Gärtnerseife "Schrubbdiwupp" und die sanfte Variante "Grünes Glück" |
| Taiwan-Swirl |
Rezept und Duft sind bei beiden Seifen dieselben, nur dass bei der großen Form auch noch Mohn und ein bisschen Lumigreen dabei waren, um der Gärtnerseife entsprechende Reinigungskraft zu verleihen. Die Seife duftet wunderbar nach Basilikum und Zitrusfrüchten. Ein Duft, der mich an den Sommer (welchen Sommer?) und meine Kräutertöpfe auf der Terrasse erinnert, an frischen Tomatensalat mit Basilikum und an Urlaub. Macht gute Laune!
| Kinderarbeit meines Vierjährigen |
Aber er durfte die Schnipsel, die ich von der "Yucatán"- und der "Herbstfeuer"-Seife abgeschnitten habe, zu Seifenbällen kneten.
In kleine Butterbrotpapierstückchen und eine leere Kirschpralinenschachtel gebettet, sehen diese duftenden Seifenbälle aus wie teure Luxustrüffel aus dem Confiseriegeschäft.
Dem Jungen hat diese kleine Bastelaktion sehr viel Spaß gemacht und da bis Weihnachten noch so einiges an Seifenschnipseln anfallen wird, kann er noch reichlich Seifenbälle anfertigen. Er freut sich schon drauf, zu Weihnachten seine eigenen Seifen verschenken zu können.
Ich freue mich sehr über seine Begeisterung. Die Firmennachfolge scheint gesichert.
Oder züchte ich mir gerade meine eigene Konkurrenz heran?
Ich musste mir jedenfalls nicht anhören, dass Kinderarbeit verboten ist (das war mein Standardspruch, wenn meine Eltern von mir als Kind verlangten, dass ich den Gartenzaun streiche oder den Rasen mähe). Das ist ein gutes Zeichen.
Viele Grüße,
Postpanamamaxi
PS: Denkt ans Blogcandy!
Dienstag, 1. November 2011
1. Bloggeburtstag und 100 Leser: Blogcandy!
Hallo Ihr Lieben,
am 1.11.2011 wird mein Blog 1 Jahr alt.
Außerdem verfolgen 100 Leser dieses Blog.
Das muss gefeiert werden, und zwar mit einem Blogcandy!
Der Gewinn wird in jedem Fall etwas Seifiges sein! Mehr wird aber noch nicht verraten.
Anmeldeschluss ist der 11.11.2011, 24:00 Uhr.
Bitte verlinkt dieses Blogcandy, Ihr dürft auch gern das Foto dafür verwenden, und hinterlasst einen Kommentar.
In diesem Jahr ist so unendlich viel passiert, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Darum einfach nur ein liebes DANKE in die weite liebenswerte kreative familiäre Bloggerwelt!
Auf bald,
Eure Postpanamamaxi
am 1.11.2011 wird mein Blog 1 Jahr alt.
Außerdem verfolgen 100 Leser dieses Blog.
Das muss gefeiert werden, und zwar mit einem Blogcandy!
Der Gewinn wird in jedem Fall etwas Seifiges sein! Mehr wird aber noch nicht verraten.
Anmeldeschluss ist der 11.11.2011, 24:00 Uhr.
Bitte verlinkt dieses Blogcandy, Ihr dürft auch gern das Foto dafür verwenden, und hinterlasst einen Kommentar.
In diesem Jahr ist so unendlich viel passiert, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Darum einfach nur ein liebes DANKE in die weite liebenswerte kreative familiäre Bloggerwelt!
Auf bald,
Eure Postpanamamaxi
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Alle Bilder und Texte dieses Blogs sind mein persönliches und geistiges Eigentum und dürfen nicht kopiert oder veröffentlicht werden.
Sie unterliegen dem Copyright und dürfen nicht ohne meine Erlaubnis in irgendeiner Form weiterverwendet werden.
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