Mittwoch, 29. Juni 2011

Tutorial: Wie näht man ein Brautkleid II. Teil

Das Kleid ist jetzt soweit fertig, dass ich morgen bei einer befreundeten Schneiderin die Anprobe machen kann. Ich habe die Seitennähte geschlossen: Zuerst beim Futterstoff, dann beim Oberstoff und dann beim Tüll.

Somit ist das Kleid jetzt soweit fertig, dass ich es zum ersten Mal anziehen konnte. Und da ich nicht möchte, dass mein Partner es an mir zu sehen bekommt, musste mein Vierjähriger den Reißverschluss zumachen.
Kein Problem für den patenten Jungen. Und sein Gesichtsausdruck, als er mich in dem Kleid betrachtete, war alle Mühe wert gewesen! "Meine wunderschöne Schmusi-Mami!"
Etwas dick aufgetragen, aber mitten aus dem Kinderherzen gesprochen.

Das Problem beim Selbernähen der eigenen Garderobe ist, dass man sein Kleid nicht abstecken kann, wenn man gerade zur Anprobe drinsteckt.
Wir werden morgen also zuerst die letzten Passformkorrekturen machen, und wenn diese erfolgt sind, können wir die Länge des Kleides festlegen und abstecken. Den Saum zu nähen wird dann relativ einfach sein.

Wichtig für alle Anproben von Kleidern, egal ob Abend-, Brautkleid oder Kostüm:
Man muss das anziehen, was man später auch zu dem Kleidungsstück tragen will.
Also sollte man die entsprechenden Schuhe (für die Absatzhöhe!) und auch die geplante Unterwäsche dabeihaben. Man glaubt nicht, wieviel Unterschied zwischen zwei BHs liegen kann.

Darum sollte man zum Kleiderkauf auch nicht in Alltagsschuhen und im weichen Lieblings-BH gehen, wenn man später Pumps mit Absätzen und einen besser stützenden BH mit geteilten Cups und Bügeln tragen will. Und wer eine Corsage unterziehen will, nimmt diese zur Anprobe mit!

Leider läuft es meistens genau andersherum beim Brautkleidkauf, die Leute kaufen erst das Kleid und versuchend dann verzweifelt, einen dazu passenden BH zu kaufen.

Da bin ich mit dem Selbstnähen eindeutig im Vorteil. Ich mach mir alles passend!

Abschließend bleibt mir noch die Aufgabe, zu entscheiden, wie und womit ich das Kleid noch garniere. Die Borte auf dem Foto wollte ich am unteren Saum der Tüll-Lage anbringen, damit es einen hübschen Abschluss gibt und schön fällt. Ob ich auch noch Perlen aufsticken will, muss ich bei Tageslicht entscheiden.

Die kleine Süßwasserperlenkette wird wohl der Schmuck sein, den ich zum Kleid tragen werde.


Übrigens habt mein Vierjähriger mir fest versprochen, seinem Papa nichts über das Kleid zu verraten. Großes Mutter-Sohn-Geheimnis!
"Und wenn Papa fragt, wie das Kleid aussieht und welche Farbe es hat, was sagst du dann?"
- "Dann sag ich Papa, das ist ein Geheimis!"
- "Und wenn Papa sagt, dass du sein allerbester Kumpel bist und er dir ein Eis spendiert, wenn du es ihm verrätst?"
- "Dann sag ich Papa wieder, dass das ein Geheimnis ist und eine Überraschung!"

Natürlich haben wir ihn getestet.
Papa: "Und, magst du mir verraten, wie Mamas Kleid aussieht?"
- "Das sieht klasse aus, Papa!"

Ich bin sehr stolz auf meinen kleinen Geheimnisträger!

Viele Grüße,
Postpanamamaxi

U-Bootjagd im Planschbecken

Gestern nachmittag haben meine Jungs und Fräulein Lilalo (2) im Planschbecken herumgetobt.
Wir haben einen Familypool mit einem Innendurchmesser von 200 x 150cm - da lässt es sich herrlich drin herumplanschen.

Weil unsere Solaranlage ohnehin schon kurz davor war, wegen Überhitzung den Betrieb einzustellen, haben wir uns den Luxus erlaubt und ein paar Gießkannen voller fast kochend heißem Wasser in den frisch gefüllten Pool gegossen. So hatten die Kinder angenehme Badetemperaturen und durften etwas länger im Wasser verweilen, ohne gleich auszukühlen.

Nach der ersten ausgiebigen Planschrunde haben die Kinder geschaukelt und Obstpause gemacht, dann ging es nochmal zum Abkühlen ins Wasser.

Den Umstand mit den Badehosen haben wir uns gespart. Erstens nützen die gar nichts, und zweitens finde ich den Anblick kleiner im Wasser herumtobender Nackedeis einfach herzerwärmend. Sie sind ja erst 2 Jahre jung und wir haben hier einen komplett privaten Garten, wo niemand Einsicht nehmen kann.

Weniger herzerwärmend war dann der kleine Zwischenfall, dem unserer kleinen Freundin passiert ist: Sie musste mal. Aber nicht Pipi. Nein, wenn Fräulein Lilalo mal muss, dann richtig. Also Groß.

Und so mussten dann erst die Kinder und dann die U-Boote aus dem Planschbecken gefischt werden. Anschließend stand dann ein Wasseraustausch und eine Generalreinigung des Pools an.

Unsere Pflanzen haben sich am heißesten Tag des Jahres gefreut, reichlich lauwarmes Gießwasser bekommen zu haben. Wir haben nämlich um die 40 Gießkannen voll Wasser im gesamten Garten verteilt.

Anschließend habe ich den Pool geschrubbt und neu befüllt, so dass heute der Badespaß für alle weitergehen konnte.

Aber diesmal mit Schwimmwindel!

Liebe Grüße,
Postpanamamaxi

PS: Habt Ihr Kinder und am 10.7. Zeit für einen spannenden Ausflug?

Die Sendung mit der Maus wird 40 Jahre jung und feiert dies mit der "Türen auf-Aktion".
Aus diesem Anlass veranstalten viele Institutionen und Firmen einen Tag der offenen Tür, der sich besonders den Interessen der Kinder widmet.

Wir haben uns gerade für die kostenlose Besichtigung der Lufthansa-Werft angemeldet. Für meine drei Männer (und auch für mich neugierige Nase) wird das bestimmt spannend werden.

Dienstag, 28. Juni 2011

Tutorial: Wie näht man ein Brautkleid


Gleich vorneweg eine Spoilerwarnung: 
Wer sich vom fertigen Kleid überraschen lassen will, guckt bei diesem Post lieber aus dem Fenster!

Dies sind die vier Schnittmusterteile, die ich aus kräftigem Transparentpapier zugeschnitten habe. Im Bild oben die rückwärtige Mittelbahn und die Seitenbahn, unten dann die vordere Mittelbahn und die vordere Seitenbahn. Die Letztere ist daran sehr gut erkennbar, dass die Nahtlinie wesentlich stärker gewölbt ist als beim rückwärtigen Seitenteil.



Und hier das vordere Seitenteil nochmal in Großaufnahme.

Da ich 1,85m groß bin, musste ich es um rund 7cm verlängern. In vielen Schnittmustern sind bereits Verlängerungslinien eingezeichnet, an denen man den Papierschnitt einfach durchschneidet, ein entsprechend breites Papierstück unterlegt und dann zusammenklebt. Die meisten Schnitte kalkulieren mit einer Durchschnittsgröße von 1,68m bei Damen. Ich liege also satte 17cm über der Norm und muss die entsprechend in meinem Schnitt verteilen.
Es würde übrigens nicht reichen, einfach den Rock unten länger zuzuschneiden, denn dann würde das Kleid im Oberkörperbereich nicht richtig sitzen. Bei mir ist eben alles ein bisschen länger geraden.
Idealerweise wird ein Schnitt also an mindestens 2 oder sogar 3 Stellen verlängert: Oben im Trägerbereich (hier habe ich darauf verzichtet), zwischen Brustpunkthöhe und Taillenlinie und im Rockteil.

Dann ist auf diesem Papierschnittmuster auch noch zu erkennen, dass ich vorne einen Keil eingesetzt habe.
Ich bin nämlich nicht nur etwas lang geraten, sondern auch noch stark "vorderlastig" und mit einer üppigen Oberweite bedacht worden.

Und da beginnt die Sache knifflig zu werden. Im Rückenteil würde mir eine 46 reichen, im Vorderteil bräuchte ich wegen der großen Cups rein auf den Umfang bezogen fast eine 52.

Eine normale 52 im Vorderteil wäre aber wiederum nicht tief genug und zu breit für mich. Man erkennt dies bei fertigen Kleidern immer daran, dass man unter den Achseln den BH sehen kann und dass da irgendwie zuviel Stoff ist, der dann hässlich absteht.

Würde ich jetzt einfach die gesamte Oberweite nehmen und danach das Schnittmuster wählen, würde es im Rücken und den Schultern zu breit werden und vorne trotzdem noch zu klein wirken. Und ich würde den Stoff, der hinten zuviel ist, unter den Achseln nach vorn ziehen, um vorn die Brust zu bedecken.

Dies ist auch der Grund, weshalb mir gekaufte Kleider eigentlich nie richtig gut passen können. Die meisten Schnitte in der Konfektion und auch die Fertigschnitte für Hobbyschneider gehen maximal von einem C-Cup aus, und alle die mit mehr beglückt wurden, bekommen Passformprobleme.

Ich habe also den Papierschnitt genommen und im am weitesten vorn liegenden Punkt der Kurve waagerecht bis kurz vor den Rand aufgeschnitten. Dann habe ich diesen Schnitt aufgezogen, Papier untergelegt und festgeklebt. Die neue Kurve harmonisch abgerundet und somit eine neue Brustlinie geschaffen, die steiler ist und mir entsprechend mehr Länge im Vorderteil, aber auch Raum nach vorne bietet.

Dadurch ist natürlich auf der Seite, die später die Seitennaht des Kleides darstellen wird, ein flacher "Einzug" entstanden. Diesen habe ich ebenfalls nochmal ausgeglichen und begradigt. Dies hat mir nochmal ein bisschen mehr Platz in der Oberweite des fertigen Kleides gegeben.

Habe ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt? Ansonsten bitte Rückfrage per Mail. Ich weiß, wie man mit einer großen Oberweite verzweifeln kann und bin selig, diese Lösung für mich gefunden zu haben. Da teile ich dies Wissen gern mit anderen!


Dies sind die ersten beiden Teile, die ich zugeschnitten habe. Das vordere Mittelteil im Stoffbruch, damit ich keine Naht in der Mitte bekomme, und nach meiner Erklärung jetzt eindeutig identifizierbar: das vordere Seitenteil.

Da das Kleid sowohl im Futterstoff als auch im Oberstoff aus Dupionseide besteht, muss ich jedes Teil (außer der vorderen Mittelbahn) insgesamt zweimal ausschneiden.


Beim Zuschnitt des Spitzenstoffs bin ich dann etwas bequem und nehme einfach den Oberstoff als Schnittmuster. Vorteil: So sind alle drei Lagen exakt gleich.


Und dieses kleine Häufchen Stoff wird nun mein Brautkleid werden. Man sieht es diesem Häufchen nicht an, aber es sind 13 Meter Seide und Stickereitüll!
Später wird sich zeigen, wieviel Volumen dieselbe Menge Stoff einnehmen wird, wenn sie erstmal zusammengenäht ist. Dann bauscht es sich gewaltig und ich bekomme zeitweilig den Eindruck, eher ein Zelt als ein Kleid zu nähen.

Aber noch bin ich am Anfang und das Gebausche wird erst mit fortschreitendem Werdegang des Kleides zunehmen.

Ich nähe jeweils die seitlichen Vorderteile an die entsprechenden mittleren Vorderteile. Diesen Vorgang mache ich beim Spitzenstoff, beim Oberstoff und beim Futterstoff. An die hinteren Mittelteile nähe ich auch die jeweilige Seitenbahnen an.

Ganz wichtig hierbei: Die Mittelnaht, die die beiden Bahnen des rückwärtigen Mittelteils verbindet, darf jetzt noch nicht genäht werden. Warum, erkläre ich Euch später.

Nun muss ich den Spitzen- und Oberstoff gemeinsam an der Schulter rechts auf rechts zusammennähen. Damit sind die beiden halben Rückenteile und das Vorderteil miteinander verbunden. Dasselbe mache ich mit dem Futterstoff.

Nun werden beide "Kleider" rechts auf rechts am Ausschnitt und an den Achseln zusammengesteckt. Die Tüllschicht, die später die oberste Stofflage sein soll, landet in der Mitte. Nach dem Zusammennähen an diesen drei Nähten sind die Träger praktisch fertig und kann ich das Kleid wenden. Hierzu ziehe ich jeweils ein halbes Rückenteil durch den Träger. Praktisch ist es in jedem Fall, die Nahtzugaben vor dem Wenden bis kurz vor die Naht einzuschneiden, so legen sie sich später besser flach und die Nähte lassen sich schöner ausbügeln.

Dieses Wenden in einem Rutsch klappt aber nur, wenn die beiden Hälften des rückwärtigen Kleides noch nicht miteinander verbunden sind!


Hier bekommt man schon einen Eindruck, wie das fertige Kleid später mal wirken wird.

Erst jetzt verschließe ich die rückwärtige Mittelnaht, lasse aber 40cm oben offen, um den Reißverschluss dort einsetzen zu können.

Nun kommt meine Lieblingsaufgabe (gleich nach dem Auftrennen *hüstel*): Stecken und Bügeln. Und zwar, um den Reißverschluss möglichst unsichtbar einsetzen zu können. Ich habe leider kein gutes Händchen für nahtfeine Reißverschlüsse, aber auch ein normaler Reißverschluss kann ordentlich eingesetzt werden und gut aussehen.


Tja, und dann wollte ich das Kleid zum ersten Mal auf die Schneiderpuppe aufstecken. Ich habe eine größenverstellbare. Aber auch da wieder das Problem, dass niemand Schneiderpuppen mit einem H-Cup baut. Die hat höchstens ein übersichtliches C...also improvisieren.

Meinem Zukünftigen sind fast die Augen rausgefallen, als ich begann, mit Klebeband und Frotteehandtuch eine üppige Oberweite für die Schneiderpuppe zu modellieren!

Aber es passt jetzt zumindest etwas besser als vorher.


Und dies ist jetzt der Stand von gestern abend, als ich Feierabend gemacht habe.
Es fehlen noch die Seitennähte, letzte Feinkorrekturen beim Sitz, die korrekte Länge mit Saum und die Garnierung des Kleides.

Donnerstagfrüh habe ich bei einer alten Bekannten, die gelernte Herrenschneiderin ist, einen Termin zum Ablängen des Kleides. Das kann ich nämlich nicht selbst machen und bei so kostbarem Material und solcher Stofffülle möchte ich dann doch gern einen Profi hinzuziehen.
Wir kennen uns schon seit 17 Jahren und können stundenlang in Stoffen schwelgen, fachsimpeln oder über Alltägliches klönen. Und das Schönste ist, sie traut mir einfach zu, auch als Ungelernte was Ordentliches nähen zu können. Balsam für meine Seele!

Dann werden wir auch gemeinsam austüfteln, wie ich das Kleid garnieren soll.

So, und nun kommt erstmal mein Nachmittagsbesuch. Wir werden im Pool planschen, ich habe ihn heute früh geschrubbt und neu befüllt.

Alles Liebe,
Postpanamamaxi

Montag, 27. Juni 2011

Begrüntes Vogelhaus

Auch Vögel legen Wert auf ein gepflegtes Ambiente. Man beachte bitte den Rasen im Vorgarten des Vogelfutterhauses!

Ich muss gestehen, dass ich unseren Vögeln im Garten eine Handvoll Körner im neuen Vogelhäuschen spendieren wollte. Doch das wurde nicht so recht angenommen. Ob ihnen die Farben zu knallig sind oder ob sie im Moment einfach frisches selbstgefangenes Futter vorziehen?

Dann regnete es und ich muss gestehen, dass ich es nicht schaffte, die Körner zu entfernen.

Und weil offenbar auch die Vögel in unserem Garten momentan Sprossen vermeiden, sprießt jetzt das junge Getreide im Vorgarten ihres Futterhauses. Diesen Anblick wollte ich gern mit Euch teilen.

Viele Grüße,
Postpanamamaxi

Wiedergefunden!

So, ich kann jetzt loslegen mit dem Kleid.

Ich habe den Stoff fürs Brautkleid in meinem Stoffschrank wiedergefunden!

Stoffschrank: 2,40m hoch, 2,50m breit, 5 Türen und dahinter Regale voll mit Stoffen aller Art...DA kann einem schon mal so eine Kleinigkeit wie ein Brautkleidstoff verloren gehen.

Kind 2 ist mit seinem Papa auf Omabesuch, Kind 1 hat unter Bestechung durch ein Eis den Teppich von Lego befreit und wird gleich im Garten spielen. Wunderbar.

Bis denn,
ich melde mich mit einem Zwischenbericht zurück.

Postpanamamaxi

Sonntag, 26. Juni 2011

Noch 12 Tage bis zur Hochzeit

Der Countdown läuft. Noch 12 Tage bis zur Hochzeit.
Das Kleid ist immer noch nicht genäht. Hat ja auch noch Zeit.

Tisch"karten" sind fertig, Foto folgt in Kürze.

Morgen Vorbesprechung mit dem Standesbeamten, der die Trauung vornehmen soll. Sozusagen ein Kennenlerngespräch.

Damit es nicht so langweilig wird, hier einige der abgelehnten Ideen für die Hochzeit:

Bollywood-Style:
Alle 5 Minuten springt die gesamte Hochzeitsgesellschaft vom Kleinkind bis zur hochbetagten Oma auf und fängt an, in Formation zu singen und zu tanzen.

Kinderfreundliche Nachmittagshochzeit:
Trauungstermin wird so spät datiert, dass alle Kinder ihren Mittagsschlaf von selbst beendet haben: 17 Uhr.
Hüpfburg und Ballonclown werden engagiert, dazu Zuckerwatte und Softeis. Hochzeitstorte wird mit Gummibärchen und Smarties verziert.
Hochzeit wird beendet, wenn die ersten Kinder müde werden und beginnen, zu quengeln: 19 Uhr.

Oldtimerhochzeit:
Braut und Bräutigam erscheinen verspätet zur Trauung, weil sie sich mit jeweils 1,85m zu zweit auf den Rücksitz eines VW-Käfers gequetscht haben. Nach dem Aussteigen sieht die Braut in ihrem zerknautschtem Kleid aus wie eine Fledermaus nach dem Schleuderwaschgang bei 1600 Umdrehungen pro Minute, nur in weiß statt in fledermausfarben.
Nach der Trauung dauert es 15 Minuten, bis Braut und Bräutigam sich wieder ins Auto gepuzzelt haben. Die Kinder des Brautpaares kommen übrigens in dieses kleine Gepäckfach hinter der Rückbank.

Viel Spaß,
Postpanamamaxi

PS: Nervös werde ich später.

Freitag, 24. Juni 2011

häuslicher Fleißanfall

Ich habe Marmelade gekocht - gemeinsam mit meinem Vierjährigen!
Eigentlich habe ich im Moment genügend anderes auf dem Arbeitszettel, aber bei wunderbaren Erdbeeren mit einem Kilopreis von 1,39 Euro musste ich einfach zugreifen. 

Ergebnis: 20 Gläser Erdbeermarmelade in drei Varianten!

Erdbeermarmelade mit
- einem Schuss selbstgemachtem Holundersirup
- einem Schuss tschechischem Rum
- Bourbon-Vanille

Und weil es mir immer Leid tut, eine ausgekratzte Vanilleschote wegzuwerfen, haben wir dann noch gemeinsam Vanillepudding gekocht und das Letzte aus der Schote rausgeholt.

Eine andere Zweitverwendung wäre es, die ausgekratzte Vanilleschote einfach mit Zucker in einem luftdichten Gefäß zu verpacken und diese Mischung ein paar Wochen ziehen zu lassen. Dieser aromatisierte Zucker schmeckt nicht nur im Kuchen, sondern auch im Kaffee oder Tee hervorragend!

Morgen darf mein Vierjähriger dann seine Etiketten selbst bemalen, damit wir "seine" Gläser dann dekorieren können. Er wil seine beiden Omas damit beglücken.

Viele Grüße,
Postpanamamaxi

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