...that their Light will always shine!
Heute ist der 2. Sonntag im Dezember und wir begehen den Worldwide Candle Lighting Day.
An diesem Tag gedenken wir der Kinder und Enkel, die nicht bei uns bleiben konnten, und jener Geschwister, die uns zu früh vom Tod entrissen wurden.
Die Idee stammt von den "Compassionale Friends", einer Vereinigung verwaister Eltern aus den USA.
Um 19 Uhr stellen Betroffene und Menschen, die sich ihnen solidarisch zeigen wollen, eine brennende Kerze ans Fenster.
So brennen den ganzen Tag über, von Zeitzone zu Zeitzone, rund um die Welt Kerzenlichter zum Gedenken und zur liebevollen Erinnerung.
Auch bei mir brennt heute eine Kerze am Fenster...für meine Himmlischen Vier, die nicht bleiben konnten, aber denen ich dankbar bin dafür, dass ich ihre Mutter sein darf.
Und die Kerze brennt auch für alle anderen Sternenkinder.
Dieser Moment der Stille und des Gedenkens und der Liebe gehört Euch allein.
Die Liebe ist das einzige Band, das der Tod nicht zerreißen kann!
Leise Grüße
Postpanamamaxi
Sonntag, 12. Dezember 2010
Freitag, 10. Dezember 2010
Unser Garten...
...ist im Moment geradezu verzaubert schön.
All die Unzulänglichkeiten, die man im Herbst nicht mehr geschafft hat - ich bin kein großer Gärtner - sind zugedeckt unter einer pudrigen weißen Schneeschicht. Die Bäume sind überzogen mit Rauhreif und stehen märchenhaft still vor einem Himmel, der hier an der Küste nur im Winter so klar und leuchtend blau sein kann.
Wir waren den halben Tag lang draußen unterwegs, sind über den Weihnachtsmarkt gebummelt, haben Pakete zur Post gebracht und mit etwas Glück habe ich wohl den Wintermantel gefunden, den ich mir so sehr wünsche. Ich habe einen warmen Anorak, aber der ist sehr sportlich, und ab einem gewissen Alter braucht eine Frau einen Mantel, der neben Funktionalität auch einen gewissen Chic ausstrahlt.
Und mein alter Mantel ist 6 Jahre alt und das sieht man ihm trotz guter Pflege an.
Früher, als ich noch einer bezahlten Arbeit nachging, habe ich mir einfach einen Mantel gekauft, wenn ich einen brauchte und einen fand, der mir gefiel, passte und bezahlbar war. Finanzielle Unabhängigkeit durch ein eigenes Einkommen ist schon eine tolle Sache und nach 21 Jahren ist das Hausfrauendasein zumindest diesbezüglich eine Umstellung für mich. Ich leiste reichlich Arbeit, aber alles unbezahlt, und mir fehlt ein bisschen die Anerkennung, die aus einem Gehaltszettel hervorgeht.
Jetzt wünsche ich mir solche Dinge wie einen Wintermantel zu Weihnachten und fühle mich dabei wie ein 50er-Jahre-Frauchen...es ist schon fast erschreckend, wie sich die Wertigkeiten verschieben.
Früher konnte ich auch mal eben in einer Stunde drei Läden mit dem Auto ansteuern und sämtliche Einkäufe erledigen und nebenbei noch etwas zur Post bringen. Allerdings hatte ich früher durch den Job auch nur sehr wenig Zeit zur Verfügung, um solche Dinge zu erledigen. Die Taktung musste schon durch die knappe Zeit enger gesetzt werden.
Heute ist alles etwas umständlicher. Ich kann mir zwar meine Zeit freier einteilen als früher, aber das ist nur scheinbar der Fall. Die Taktung wird von den Kindern vorgegeben, weil die sich beide gerade im Trödel- und Entdeckungsalter befinden und ihre Zeit dafür brauchen.
Nehmen wir das Beispiel "Lebensmitteleinkauf und schnell mal zur Post":
Ich muss erstmal die beiden Jungs einfangen und in Winterkleidung stecken, Schuhe, Handschuhe, Schals und Mützen suchen und diskutieren, warum eine Sommermütze oder Gummistiefel nicht das Passende sind bei minus 5 Grad.
Dies ist der Augenblick, wo ich mich ernsthaft frage, warum ich so dumm war, meinem Kind das Sprechen beizubringen! Es ist ein prekärer Moment, wenn man feststellt, dass so ein knapp Vierjähriger durchaus schon logisch argumentieren kann, wenn ihm eine Sache wirklich ernst ist. Und die Schuh- und Mützenfrage ist ein durchaus ernstes Thema für ihn, was gründlich ausdiskutiert werden muss.
Darf man als Muttertier eigentlich mal "Halt doch mal den Mund, nur für 5 Minuten!" sagen?
Ist die Kleidungsfrage geklärt, muss ich etwas zu Trinken und etwas zu Essen einpacken, die Wickeltasche nehmen, das Kuscheltier für den Großen suchen, die Post bei der allgemeinen Aufbruchsstimmung nicht auf dem Tisch liegen lassen und aufpassen, dass ich mich bei unserer Haustür nicht versehentlich aussperre. Dann wird die Bande im Auto angeschnallt und ich renne nochmal ins Haus, um hoffentlich alles Vergessene einzusammeln und wegzuräumen.
Grundregel Nummer 1: Ich ziehe meine Jacke erst an, wenn ich selbst das Haus verlasse. Sonst wäre ich beim Verlassen des Hauses bereits schweißgebadet!
Grundregel Nummer 2: Irgendwas vergisst man immer.
Grundregel Nummer 3: Was früher binnen einer Stunde erledigt war, dauert heute mindestens drei Stunden und ist ungefähr genauso anstrengend wie ein Triathlon. Mindestens!
Grundregel Nummer 4: Egal, wie groß das Auto - ein uralter Kombi - auch sein mag: Mit einem Kinderwagen, zwei Windelkartons, zwei Getränkesixpacks und den übrigen Wocheneinkäufen wird jeder Einkauf zum logistischen Großakt.
Es wird generalstabsmäßig geplant, wo man zuerst einkauft, weil man da noch den Kinderwagen benötigt, und wo man zuletzt einkauft, um dann die Einkäufe auf, unter und im Kinderwagen zu verstauen, weil der Kofferraum doch immer wieder zu klein ist.
Grundregel Nummer 5: Beim Heimkommen hat man jedes Mal wieder dasselbe Problem, dass beide Kinder als erstes aussteigen wollen und dann sofort erwarten, dass Mutter etwas zu Essen/Trinken/frische Windeln/alles auf einmal macht.
Als erstes müssen die Würstchen ausgeladen werden, auch wenn die im 1. angesteuerten Laden gekauft wurden und entsprechend tief vergraben im Kofferraum liegen.
"Ich helfe dir, Mama. Ich bin schon ein großer Helfer!" verkündet der Dreijährige, um nachzuschieben "Wo sind denn nun die Würstchen? Such sie, Mama, ich will sie reinbringen (und auspacken, essen, den Rest stehen lassen)." - "Und der Rest, soll ich den allein reinbringen oder hilfst du mir dabei auch?" - "Nee Mama, den mach man allein, ich will Würstchen essen! Ich bin nämlich ein großer Helfer, weißt du das?" - "..."
Während die Kurzen also würstchenmampfenderweise vorm Kühlschrank kampieren und dabei noch ihre Anoraks und Stiefel tragen, räume ich den Kofferraum aus und packe die Einkäufe weg.
Ach ja, es ist nie langweilig.
Ich will mich auch nicht beklagen, denn trotz des fehlenden Einkommens ist mein Leben heute viel reicher als es jemals war.
Und auch wenn sich meine kleine Familienbande oftmals als Hemmschuh betätigt, so empfinde ich in meinem jetzigen Lebensalltag wesentlich mehr Freiheiten als früher. Freiheit im Kopf.
Leere Taschen, volles Herz, den Kopf voller kreativer Ideen, die früher keinen Raum zur Entfaltung bekamen - und die Augen voller Glück. Endlich.
Ich will es festhalten, so gut ich kann. Ich bin dankbar. So, wie es jetzt gekommen ist, soll es gut sein für mich.
Viele Grüße
Postpanamamaxi
All die Unzulänglichkeiten, die man im Herbst nicht mehr geschafft hat - ich bin kein großer Gärtner - sind zugedeckt unter einer pudrigen weißen Schneeschicht. Die Bäume sind überzogen mit Rauhreif und stehen märchenhaft still vor einem Himmel, der hier an der Küste nur im Winter so klar und leuchtend blau sein kann.
Wir waren den halben Tag lang draußen unterwegs, sind über den Weihnachtsmarkt gebummelt, haben Pakete zur Post gebracht und mit etwas Glück habe ich wohl den Wintermantel gefunden, den ich mir so sehr wünsche. Ich habe einen warmen Anorak, aber der ist sehr sportlich, und ab einem gewissen Alter braucht eine Frau einen Mantel, der neben Funktionalität auch einen gewissen Chic ausstrahlt.
Und mein alter Mantel ist 6 Jahre alt und das sieht man ihm trotz guter Pflege an.
Früher, als ich noch einer bezahlten Arbeit nachging, habe ich mir einfach einen Mantel gekauft, wenn ich einen brauchte und einen fand, der mir gefiel, passte und bezahlbar war. Finanzielle Unabhängigkeit durch ein eigenes Einkommen ist schon eine tolle Sache und nach 21 Jahren ist das Hausfrauendasein zumindest diesbezüglich eine Umstellung für mich. Ich leiste reichlich Arbeit, aber alles unbezahlt, und mir fehlt ein bisschen die Anerkennung, die aus einem Gehaltszettel hervorgeht.
Jetzt wünsche ich mir solche Dinge wie einen Wintermantel zu Weihnachten und fühle mich dabei wie ein 50er-Jahre-Frauchen...es ist schon fast erschreckend, wie sich die Wertigkeiten verschieben.
Früher konnte ich auch mal eben in einer Stunde drei Läden mit dem Auto ansteuern und sämtliche Einkäufe erledigen und nebenbei noch etwas zur Post bringen. Allerdings hatte ich früher durch den Job auch nur sehr wenig Zeit zur Verfügung, um solche Dinge zu erledigen. Die Taktung musste schon durch die knappe Zeit enger gesetzt werden.
Heute ist alles etwas umständlicher. Ich kann mir zwar meine Zeit freier einteilen als früher, aber das ist nur scheinbar der Fall. Die Taktung wird von den Kindern vorgegeben, weil die sich beide gerade im Trödel- und Entdeckungsalter befinden und ihre Zeit dafür brauchen.
Nehmen wir das Beispiel "Lebensmitteleinkauf und schnell mal zur Post":
Ich muss erstmal die beiden Jungs einfangen und in Winterkleidung stecken, Schuhe, Handschuhe, Schals und Mützen suchen und diskutieren, warum eine Sommermütze oder Gummistiefel nicht das Passende sind bei minus 5 Grad.
Dies ist der Augenblick, wo ich mich ernsthaft frage, warum ich so dumm war, meinem Kind das Sprechen beizubringen! Es ist ein prekärer Moment, wenn man feststellt, dass so ein knapp Vierjähriger durchaus schon logisch argumentieren kann, wenn ihm eine Sache wirklich ernst ist. Und die Schuh- und Mützenfrage ist ein durchaus ernstes Thema für ihn, was gründlich ausdiskutiert werden muss.
Darf man als Muttertier eigentlich mal "Halt doch mal den Mund, nur für 5 Minuten!" sagen?
Ist die Kleidungsfrage geklärt, muss ich etwas zu Trinken und etwas zu Essen einpacken, die Wickeltasche nehmen, das Kuscheltier für den Großen suchen, die Post bei der allgemeinen Aufbruchsstimmung nicht auf dem Tisch liegen lassen und aufpassen, dass ich mich bei unserer Haustür nicht versehentlich aussperre. Dann wird die Bande im Auto angeschnallt und ich renne nochmal ins Haus, um hoffentlich alles Vergessene einzusammeln und wegzuräumen.
Grundregel Nummer 1: Ich ziehe meine Jacke erst an, wenn ich selbst das Haus verlasse. Sonst wäre ich beim Verlassen des Hauses bereits schweißgebadet!
Grundregel Nummer 2: Irgendwas vergisst man immer.
Grundregel Nummer 3: Was früher binnen einer Stunde erledigt war, dauert heute mindestens drei Stunden und ist ungefähr genauso anstrengend wie ein Triathlon. Mindestens!
Grundregel Nummer 4: Egal, wie groß das Auto - ein uralter Kombi - auch sein mag: Mit einem Kinderwagen, zwei Windelkartons, zwei Getränkesixpacks und den übrigen Wocheneinkäufen wird jeder Einkauf zum logistischen Großakt.
Es wird generalstabsmäßig geplant, wo man zuerst einkauft, weil man da noch den Kinderwagen benötigt, und wo man zuletzt einkauft, um dann die Einkäufe auf, unter und im Kinderwagen zu verstauen, weil der Kofferraum doch immer wieder zu klein ist.
Grundregel Nummer 5: Beim Heimkommen hat man jedes Mal wieder dasselbe Problem, dass beide Kinder als erstes aussteigen wollen und dann sofort erwarten, dass Mutter etwas zu Essen/Trinken/frische Windeln/alles auf einmal macht.
Als erstes müssen die Würstchen ausgeladen werden, auch wenn die im 1. angesteuerten Laden gekauft wurden und entsprechend tief vergraben im Kofferraum liegen.
"Ich helfe dir, Mama. Ich bin schon ein großer Helfer!" verkündet der Dreijährige, um nachzuschieben "Wo sind denn nun die Würstchen? Such sie, Mama, ich will sie reinbringen (und auspacken, essen, den Rest stehen lassen)." - "Und der Rest, soll ich den allein reinbringen oder hilfst du mir dabei auch?" - "Nee Mama, den mach man allein, ich will Würstchen essen! Ich bin nämlich ein großer Helfer, weißt du das?" - "..."
Während die Kurzen also würstchenmampfenderweise vorm Kühlschrank kampieren und dabei noch ihre Anoraks und Stiefel tragen, räume ich den Kofferraum aus und packe die Einkäufe weg.
Ach ja, es ist nie langweilig.
Ich will mich auch nicht beklagen, denn trotz des fehlenden Einkommens ist mein Leben heute viel reicher als es jemals war.
Und auch wenn sich meine kleine Familienbande oftmals als Hemmschuh betätigt, so empfinde ich in meinem jetzigen Lebensalltag wesentlich mehr Freiheiten als früher. Freiheit im Kopf.
Leere Taschen, volles Herz, den Kopf voller kreativer Ideen, die früher keinen Raum zur Entfaltung bekamen - und die Augen voller Glück. Endlich.
Ich will es festhalten, so gut ich kann. Ich bin dankbar. So, wie es jetzt gekommen ist, soll es gut sein für mich.
Viele Grüße
Postpanamamaxi
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Hausbesetzerkatze
Diesen Stern aus gelbem A4-Transparentpapier (100g/qm) habe ich heute gefaltet und zusammengesetzt. Er hält ohne Klebstoff, einzig die Haltung für die Lampenfassung wurde mit ein paar Tropfen Klebstoff fixiert. Beleuchtet wird er mit einer 7W-Energiesparbirne.
Der Durchmesser beträgt rund 45cm.
Wenn die Kirchengemeinde ihn annehmen will, wird er hoffentlich noch diesen Advent in der frischrenovierten Kirche hängen, in der ich vor vielen Jahren konfirmiert wurde.
Und weil es nicht nur ums Sternefalten geht in meinem Leben, hier ein Foto von heute:
Unsere durchgeknallte dreifarbige Katze Sise hat sich in unser improvisiertes Futterhaus gesetzt, brütete auf dem Vogelfutter und wartete augenscheinlich auf den Futtervogel, der ihr aber nicht den Gefallen tat und sich weigerte, in ihr Maul zu fliegen.
Derweil saßen die Spatzen schimpfend im Haselbaum und meckerten ausgiebig über den ungebetenen Hausbesetzer.
Ich glaube, Sise war sauer, dass ich sie zeitweilig des Hauses verwiesen habe, nachdem ich sie auf meinem Küchenherd beim Stehlen erwischt hatte. Ich mag Katzen, aber sowas dulde ich nicht.
Viele Grüße
Postpanamamaxi
Der Durchmesser beträgt rund 45cm.
Wenn die Kirchengemeinde ihn annehmen will, wird er hoffentlich noch diesen Advent in der frischrenovierten Kirche hängen, in der ich vor vielen Jahren konfirmiert wurde.
Und weil es nicht nur ums Sternefalten geht in meinem Leben, hier ein Foto von heute:
Unsere durchgeknallte dreifarbige Katze Sise hat sich in unser improvisiertes Futterhaus gesetzt, brütete auf dem Vogelfutter und wartete augenscheinlich auf den Futtervogel, der ihr aber nicht den Gefallen tat und sich weigerte, in ihr Maul zu fliegen.
Derweil saßen die Spatzen schimpfend im Haselbaum und meckerten ausgiebig über den ungebetenen Hausbesetzer.
Ich glaube, Sise war sauer, dass ich sie zeitweilig des Hauses verwiesen habe, nachdem ich sie auf meinem Küchenherd beim Stehlen erwischt hatte. Ich mag Katzen, aber sowas dulde ich nicht.
Viele Grüße
Postpanamamaxi
Dienstag, 7. Dezember 2010
Einfach nur Freude, aber davon reichlich!
Das Deko-Motto dieses Advents lautet: kindgerechte Vielfalt!
Obiges Foto zeigt eines meiner Küchenfenster, die ich dieses Jahr mit drei Bascettasternen in silbrig-weiß dekoriert habe. Natürlich wurden die Fenster passend dazu mit den Schneeflocken beklebt, die mein Dreijähriger so sehr liebt.
Er freut sich tatsächlich begeistert und hingebungsvoll über den Schnee und es kann ihm gar nicht zuviel davon vom Himmel fallen. Und wenn ich ihm von der Schneekatastrophe 1978 erzähle und ihm beschreibe, was ich damals als Kind erlebt habe, dann freut er sich wie ein Schneekönig darüber.
"Mama, räum nicht den ganzen Schnee von der Auffahrt, der Schlitten des Weihnachtsmanns kann doch sonst gar nicht fahren!" - "Krümel, der Schlitten vom Weihnachtsmann kann fliegen wie ein Hubschrauber, der braucht keinen Schnee zum Fahren."
Mit etwas Glück werden wir, wenn unser Nachbar Zeit und Lust hat, dieses Jahr einen Weihnachtsmann haben. Mit charmantem niederländischen Akzent. Unseren Jungs wird das nichts ausmachen, die sehen sowieso nur den Bart und den roten Mantel und staunen ehrfurchtsvoll.
Unser Nachbar und unsere Nachbarin sind wunderbare hilfsbereite und humorvolle Menschen. Und kinderlieb! Wenn er also Zeit hat und nicht auf irgendeinem Dampfer durch die Weltgeschichte schippert, dann wird er den Weihnachtsmannjob bestimmt für unsere Jungs machen.
Und dies ist das Ergebnis des heutigen Nikolaustages: Neben meinem Wichtelpäckchen gab es per Post auch noch einen Engel, der bei mir wohnen will und der mir eine wunderbare Geschichte erzählt hat.
Und dann flog hier noch eine Freundin ein mit zwei niedlichen Nikolaus-Stoffstiefeln für die Jungs, die ihr so am Herzen liegen. Und das Beste: Sie hatte einen Solar-Hubschauber aus Holz für den Großen dabei, der gleich mit Begeisterung aufgebaut wurde. Jetzt hat er endlich seinen eigenen Hubschrauber!
Außerdem haben wir Hexenhäuser gebaut und dekoriert.
Eigentlich bin ich eine Bastel- und Backtante, aber mit den selbstgebackenen Pfefferkuchenhäusern habe ich immer Pech gehabt. Von dem Fertighaus, das man einfach nur noch zusammenstecken und kleben muss, bin ich positiv überrascht. Ich kann sie Familien mit kleinen Kindern im Haushalt unbedingt empfehlen. Man erspart sich den Stress mit dem Teiganrühren (und es ist ein sehr schwerer Teig, der Kraftaufwand fordert!), dem Ausrollen, Zuschneiden und Backen und kann sofort loslegen.
Die Miniaturmodelle mit Butterkeksen waren auch erstaunlich einfach zu handhaben.
Die Idee ist alt und nicht von uns, aber ich finde sie sehr schön und wollte sie Euch nicht vorenthalten, weil es eine wunderbare Möglichkeit darstellt, wie schon Dreijährige tolle selbstgebastelte Geschenke für die Großeltern und ihre Freunde machen können.
Und weil ich spüre, wie gut es einem Kind tut, wenn man sich einfach mal die Zeit nimmt, gemeinsam zu werkeln und in Kauf zu nehmen, dass man hinterher eben die Küche saubermachen muss. Der Spaß, den man zusammen hat, und die stolz leuchtenden Augen des Kindes sind unbezahlbar.
Alles Liebe
Postpanamamaxi
Obiges Foto zeigt eines meiner Küchenfenster, die ich dieses Jahr mit drei Bascettasternen in silbrig-weiß dekoriert habe. Natürlich wurden die Fenster passend dazu mit den Schneeflocken beklebt, die mein Dreijähriger so sehr liebt.
Er freut sich tatsächlich begeistert und hingebungsvoll über den Schnee und es kann ihm gar nicht zuviel davon vom Himmel fallen. Und wenn ich ihm von der Schneekatastrophe 1978 erzähle und ihm beschreibe, was ich damals als Kind erlebt habe, dann freut er sich wie ein Schneekönig darüber.
"Mama, räum nicht den ganzen Schnee von der Auffahrt, der Schlitten des Weihnachtsmanns kann doch sonst gar nicht fahren!" - "Krümel, der Schlitten vom Weihnachtsmann kann fliegen wie ein Hubschrauber, der braucht keinen Schnee zum Fahren."
Mit etwas Glück werden wir, wenn unser Nachbar Zeit und Lust hat, dieses Jahr einen Weihnachtsmann haben. Mit charmantem niederländischen Akzent. Unseren Jungs wird das nichts ausmachen, die sehen sowieso nur den Bart und den roten Mantel und staunen ehrfurchtsvoll.
Unser Nachbar und unsere Nachbarin sind wunderbare hilfsbereite und humorvolle Menschen. Und kinderlieb! Wenn er also Zeit hat und nicht auf irgendeinem Dampfer durch die Weltgeschichte schippert, dann wird er den Weihnachtsmannjob bestimmt für unsere Jungs machen.
Und dies ist das Ergebnis des heutigen Nikolaustages: Neben meinem Wichtelpäckchen gab es per Post auch noch einen Engel, der bei mir wohnen will und der mir eine wunderbare Geschichte erzählt hat.
Und dann flog hier noch eine Freundin ein mit zwei niedlichen Nikolaus-Stoffstiefeln für die Jungs, die ihr so am Herzen liegen. Und das Beste: Sie hatte einen Solar-Hubschauber aus Holz für den Großen dabei, der gleich mit Begeisterung aufgebaut wurde. Jetzt hat er endlich seinen eigenen Hubschrauber!
Außerdem haben wir Hexenhäuser gebaut und dekoriert.
Eigentlich bin ich eine Bastel- und Backtante, aber mit den selbstgebackenen Pfefferkuchenhäusern habe ich immer Pech gehabt. Von dem Fertighaus, das man einfach nur noch zusammenstecken und kleben muss, bin ich positiv überrascht. Ich kann sie Familien mit kleinen Kindern im Haushalt unbedingt empfehlen. Man erspart sich den Stress mit dem Teiganrühren (und es ist ein sehr schwerer Teig, der Kraftaufwand fordert!), dem Ausrollen, Zuschneiden und Backen und kann sofort loslegen.
Die Miniaturmodelle mit Butterkeksen waren auch erstaunlich einfach zu handhaben.
Die Idee ist alt und nicht von uns, aber ich finde sie sehr schön und wollte sie Euch nicht vorenthalten, weil es eine wunderbare Möglichkeit darstellt, wie schon Dreijährige tolle selbstgebastelte Geschenke für die Großeltern und ihre Freunde machen können.
Und weil ich spüre, wie gut es einem Kind tut, wenn man sich einfach mal die Zeit nimmt, gemeinsam zu werkeln und in Kauf zu nehmen, dass man hinterher eben die Küche saubermachen muss. Der Spaß, den man zusammen hat, und die stolz leuchtenden Augen des Kindes sind unbezahlbar.
Alles Liebe
Postpanamamaxi
Montag, 6. Dezember 2010
Nikolauswichteln im Naturseifen-Forum - eine Rute für den Dreijährigen
Heute früh durfte ich endlich mein Wichtelpäckchen öffnen, das mich schon seit Tagen verlockte.
Und so sah es ausgepackt aus:
Ja, der Nikolaus war da. Beziehungsweise die Nicolelausin!
Ich habe mich sehr gefreut über den Stempel, die tolle Babassu-Stutenmilchseife sowie die Glasnuggets und die schöne Porzellanseifenschale.
Und ich weiß jetzt endlich, warum wir damals so eine superlange extrabreite Badezimmerablage im Bad gebaut haben: Damit ich meine Tauschseifen dort würdig präsentieren kann, bevor wir mit ihnen Duschen gehen. Ich habe Gottseidank einen Partner, der auf handgemachte Seifen fliegt und sie gern benutzt.
Lange herumraten musste ich nicht, wer hinter dem anonymen Paket steckte. Dazu waren der Stempel und die Babassuseife einfach zu typisch für die Absenderin. Und sie hat genau zugehört, als ich von ihrem Stempelneuerwerb schwärmte oder über Luxusseifen sinnierte. Gut gemacht, Volltreffer, dankeschön liebe Evangeline!
Mein Wichtelkind hat auch bereits Rückmeldung gegeben, das Päckchen ist also doch rechtzeitig bei ihr angekommen. Mir fällt ein Stein vom Herzen vor Erleichterung, denn es wäre mir sehr unangenehm gewesen, gleich beim ersten Wichteln durch ein nicht angekommenes Paket aufzufallen. Ich hoffe - glaube - es gefällt ihr und macht ihr Freude.
Meine beiden Jungs hatten heute auch etwas in ihren Stiefeln. Jeweils einen Schokonikolaus und ein Schokoherz, beim Dreijährigen steckte aber auch ein kleiner Stock daneben. Der Stock ist der Hinweis, dass der Nikolaus ein etwas besseres Benehmen von ihm erwartet.
Huh, Ihr hättet sein Gesicht sehen sollen, als er den Stock entdeckte!
"Upps, war ich doch etwas zu bockig in letzter Zeit?" (er war einige Male wahrhaft unausstehlich gewesen, eben typische Kleinkinderpubertät!)
Er hat gleich eine kleine Schippe gezogen und den Schlechtesgewissenblick aufgesetzt.
Und war sehr erleichtert, als er dann noch die Süßigkeiten entdeckte. "War wohl doch nicht ganz so schlimm!"
Ich habe mich still und leise darüber amüsiert. Nicht, dass jetzt der Gedanke aufkommt, hier werden Kinder mit dem Stock verhauen - aber die symbolische Bedeutung von Rute oder Stock hatten wir ihm schon erklärt. "Mama, der Nikolaus ist sauer auf mich, ich war nicht artig genug!"
Jepp, stimmt, junger Mann, und darum gabs den Stock als Mahnung.
Die Wunschzettel an den Weihnachtsmann sind aber trotz der kleinen Mahnung abgeholt worden und werden weitergeleitet.
Weihnachten kann also kommen.
Oh, er hat mir gerade ein Schokoherz aus seinem Nikolausstiefel geschenkt.
Das finde ich sehr lieb von ihm. Manchmal komme ich mir wirklich vor wie die Mutter von Michel aus Lönneberga, wenn sie abends seine Streiche in einem Schulheft niederschreibt und immer beharrlich dran festhält, dass ihr Michel trotzdem ein herzensguter lieber Junge sei. Mein Großer hier ist genauso.
Alles Liebe
und allen einen schönen Nikolaustag wünscht
Postpanamamaxi
Und so sah es ausgepackt aus:
Ja, der Nikolaus war da. Beziehungsweise die Nicolelausin!
Ich habe mich sehr gefreut über den Stempel, die tolle Babassu-Stutenmilchseife sowie die Glasnuggets und die schöne Porzellanseifenschale.
Und ich weiß jetzt endlich, warum wir damals so eine superlange extrabreite Badezimmerablage im Bad gebaut haben: Damit ich meine Tauschseifen dort würdig präsentieren kann, bevor wir mit ihnen Duschen gehen. Ich habe Gottseidank einen Partner, der auf handgemachte Seifen fliegt und sie gern benutzt.
Lange herumraten musste ich nicht, wer hinter dem anonymen Paket steckte. Dazu waren der Stempel und die Babassuseife einfach zu typisch für die Absenderin. Und sie hat genau zugehört, als ich von ihrem Stempelneuerwerb schwärmte oder über Luxusseifen sinnierte. Gut gemacht, Volltreffer, dankeschön liebe Evangeline!
Mein Wichtelkind hat auch bereits Rückmeldung gegeben, das Päckchen ist also doch rechtzeitig bei ihr angekommen. Mir fällt ein Stein vom Herzen vor Erleichterung, denn es wäre mir sehr unangenehm gewesen, gleich beim ersten Wichteln durch ein nicht angekommenes Paket aufzufallen. Ich hoffe - glaube - es gefällt ihr und macht ihr Freude.
Meine beiden Jungs hatten heute auch etwas in ihren Stiefeln. Jeweils einen Schokonikolaus und ein Schokoherz, beim Dreijährigen steckte aber auch ein kleiner Stock daneben. Der Stock ist der Hinweis, dass der Nikolaus ein etwas besseres Benehmen von ihm erwartet.
Huh, Ihr hättet sein Gesicht sehen sollen, als er den Stock entdeckte!
"Upps, war ich doch etwas zu bockig in letzter Zeit?" (er war einige Male wahrhaft unausstehlich gewesen, eben typische Kleinkinderpubertät!)
Er hat gleich eine kleine Schippe gezogen und den Schlechtesgewissenblick aufgesetzt.
Und war sehr erleichtert, als er dann noch die Süßigkeiten entdeckte. "War wohl doch nicht ganz so schlimm!"
Ich habe mich still und leise darüber amüsiert. Nicht, dass jetzt der Gedanke aufkommt, hier werden Kinder mit dem Stock verhauen - aber die symbolische Bedeutung von Rute oder Stock hatten wir ihm schon erklärt. "Mama, der Nikolaus ist sauer auf mich, ich war nicht artig genug!"
Jepp, stimmt, junger Mann, und darum gabs den Stock als Mahnung.
Die Wunschzettel an den Weihnachtsmann sind aber trotz der kleinen Mahnung abgeholt worden und werden weitergeleitet.
Weihnachten kann also kommen.
Oh, er hat mir gerade ein Schokoherz aus seinem Nikolausstiefel geschenkt.
Das finde ich sehr lieb von ihm. Manchmal komme ich mir wirklich vor wie die Mutter von Michel aus Lönneberga, wenn sie abends seine Streiche in einem Schulheft niederschreibt und immer beharrlich dran festhält, dass ihr Michel trotzdem ein herzensguter lieber Junge sei. Mein Großer hier ist genauso.
Alles Liebe
und allen einen schönen Nikolaustag wünscht
Postpanamamaxi
Donnerstag, 2. Dezember 2010
40cm Neuschnee
Diese Überschrift ist an sich nicht besonders spektakulär, schließlich haben wir Dezember und seit gestern den meteorologischen Winteranfang hinter uns.
Trotzdem ist diese Schneehöhe schon etwas Besonderes, weil soviel Pulverschnee an der Nordseeküste mit dem feuchtwarmen Meeresklima eher die Ausnahme ist. Normalerweise fährt ganz Deutschland Schlitten und nur bei uns nieselt es immer noch grau und ungemütlich.
Jetzt ist der Winter also bei uns angekommen. Ich war 90 Minuten lang draußen und habe Schnee geschaufelt. Es schneite derweil heftig weiter. Mein Großer tollte ausgelassen durch den Schnee und genoss diese weiße Pracht.
Ich denke, es sind seit meiner ersten Runde Schneeschippen nochmal 5 cm dazugekommen, so dass ich gleich eine zweite Runde machen muss.
Und so sah es bei uns heute nachmittag aus: Dichtes Schneetreiben, aber bei Sperlings hat es sich blitzschnell herumgesprochen, dass ich die Futterhäuser nachbefüllt und freigefegt hatte.
Sobald die Straßen wieder befahrbar sind, hole ich neue Sonnenblumenkerne und Fettflocken und dann kommt da wieder eine bessere Mischung rein. Und dann kaufe ich auch ein schönes Futterhaus, das schneesicher ist.
So, ich geh mal die Schippe schwingen. Um 17 Uhr ist Biathlon, das will ich gucken.
Schneeige Grüße
Postpanamamaxi
PS: Ich habe einen derartigen Brummschädel, dass ich ganz stark vermute, dass wir noch weiteren Schnee bekommen werden.
Trotzdem ist diese Schneehöhe schon etwas Besonderes, weil soviel Pulverschnee an der Nordseeküste mit dem feuchtwarmen Meeresklima eher die Ausnahme ist. Normalerweise fährt ganz Deutschland Schlitten und nur bei uns nieselt es immer noch grau und ungemütlich.
Jetzt ist der Winter also bei uns angekommen. Ich war 90 Minuten lang draußen und habe Schnee geschaufelt. Es schneite derweil heftig weiter. Mein Großer tollte ausgelassen durch den Schnee und genoss diese weiße Pracht.
Ich denke, es sind seit meiner ersten Runde Schneeschippen nochmal 5 cm dazugekommen, so dass ich gleich eine zweite Runde machen muss.
Und so sah es bei uns heute nachmittag aus: Dichtes Schneetreiben, aber bei Sperlings hat es sich blitzschnell herumgesprochen, dass ich die Futterhäuser nachbefüllt und freigefegt hatte.
Sobald die Straßen wieder befahrbar sind, hole ich neue Sonnenblumenkerne und Fettflocken und dann kommt da wieder eine bessere Mischung rein. Und dann kaufe ich auch ein schönes Futterhaus, das schneesicher ist.
So, ich geh mal die Schippe schwingen. Um 17 Uhr ist Biathlon, das will ich gucken.
Schneeige Grüße
Postpanamamaxi
PS: Ich habe einen derartigen Brummschädel, dass ich ganz stark vermute, dass wir noch weiteren Schnee bekommen werden.
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Meisen speisen
Ich schon wieder. Hier ist im Moment allerhand los, scheint mir. Ob es wirklich berichtenswert ist, entscheidet Ihr.
Heute hatten wir wieder einmal regen Flugverkehr an unserem Futterplatz. Meine selbstgemachten Futterbälle und Meisenglocken scheinen der Renner zu sein, und zwar nicht nur bei den Meisen, die sie verspeisen.
Seit Sonntag haben wir jetzt auch immer wieder eine Buntspechtdame als Gast. Sie schnappt sich eine Nuss, springt dann am Haselbaum hinauf und hackt sie dann auf. Heute habe ich sie endlich mit der kleinen Digitalkamera erwischt und eine hinreichend gute Ausschnittsvergrößerung machen können. Eine digitale Spiegelreflexkamera wäre toll, aber leider unerschwinglicher Luxus.
Und hier seht Ihr mein Spätnachmittagsprojekt: Der neue selbstgenähte extralange und extrawarme Winterfußsack für meinen Einjährigen. Da die handelsüblichen Fußsäcke erstens sehr teuer und dann auch noch recht knapp in der Länge sind, habe ich einfach unser eigenes Modell entworfen und gefertigt. Gurtschlitze habe ich keine eingebaut, weil der ohnehin so weit nach oben um die Brust herum reicht, dass der Kleine nicht einfach aussteigen kann.
Der Fußsack hat jetzt eine stattliche Länge von rund 1,20m! Geschlossen wird er vorne mit einem Klettverschluss. Sollte das nicht ausreichen, kann ich immer noch einen Haken mit Öse annähen.
Das Obermaterial ist sehr dichtgewebter dunkelblauer Baumwollpopeline, das Futter dunkelblauer Polarfleece und als Zwischenlage habe ich 5cm dickes Volumenvlies genommen. Das hält in jedem Fall warm!
Die Nähzeit betrug übrigens 2 1/2 Stunden.
Und hier das Foto meines heutigen Werkes:
Und für den verbeulten "Schirm" fällt mir auch noch etwas ein. Die Einlage ist leider gebrochen. Ich glaube, ich werde einfach einen Korsettfederstange durch das gelbe Kantenband an der Vorderkante fädeln, das müsste genau die richtige Flexibilität und Steifheit aufweisen.
Liebe winterliche Grüße
Postpanamamaxi
Heute hatten wir wieder einmal regen Flugverkehr an unserem Futterplatz. Meine selbstgemachten Futterbälle und Meisenglocken scheinen der Renner zu sein, und zwar nicht nur bei den Meisen, die sie verspeisen.
Seit Sonntag haben wir jetzt auch immer wieder eine Buntspechtdame als Gast. Sie schnappt sich eine Nuss, springt dann am Haselbaum hinauf und hackt sie dann auf. Heute habe ich sie endlich mit der kleinen Digitalkamera erwischt und eine hinreichend gute Ausschnittsvergrößerung machen können. Eine digitale Spiegelreflexkamera wäre toll, aber leider unerschwinglicher Luxus.
Und hier seht Ihr mein Spätnachmittagsprojekt: Der neue selbstgenähte extralange und extrawarme Winterfußsack für meinen Einjährigen. Da die handelsüblichen Fußsäcke erstens sehr teuer und dann auch noch recht knapp in der Länge sind, habe ich einfach unser eigenes Modell entworfen und gefertigt. Gurtschlitze habe ich keine eingebaut, weil der ohnehin so weit nach oben um die Brust herum reicht, dass der Kleine nicht einfach aussteigen kann.
Der Fußsack hat jetzt eine stattliche Länge von rund 1,20m! Geschlossen wird er vorne mit einem Klettverschluss. Sollte das nicht ausreichen, kann ich immer noch einen Haken mit Öse annähen.
Das Obermaterial ist sehr dichtgewebter dunkelblauer Baumwollpopeline, das Futter dunkelblauer Polarfleece und als Zwischenlage habe ich 5cm dickes Volumenvlies genommen. Das hält in jedem Fall warm!
Die Nähzeit betrug übrigens 2 1/2 Stunden.
Und hier das Foto meines heutigen Werkes:
Und für den verbeulten "Schirm" fällt mir auch noch etwas ein. Die Einlage ist leider gebrochen. Ich glaube, ich werde einfach einen Korsettfederstange durch das gelbe Kantenband an der Vorderkante fädeln, das müsste genau die richtige Flexibilität und Steifheit aufweisen.
Liebe winterliche Grüße
Postpanamamaxi
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